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tiana

1 0 31609 Balge
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| 03.03.2010, 23:40 |
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Hi,Ladies !
Ich habe gerade alle Beiträge gelesen und versuche mal einen ganz anderen Ansatz zum Thema "problem Kunden".
Jede weiß ja was einen guten Frisör ausmacht.
Er/Sie soll das Handwerk verstehen, sollte aber auch Verständnis haben,denn es geht ja um etwas ganz persönliches.
Haare sind angeboren,und wir müssen damit leben was möglich ist.....doch ein Frisör kann Dinge ändern, macht fast unmögliches möglich.
Ein GUTER Frisör hat aber auch immer das "tiefenpsychologische Auge" für die Kunden offen.
Fragt nach Familie, dem Alltag,der Jugend...im Wechsel mit Anekdoten aus dem eigenen Leben.
Es ist doch für jeden ein schönes Gefühl individuelle Aufmerksamkeit zu bekommen.
Den Frisör zu kennen,den zu kennen der an meinen, mir angeborenen Haaren schnippelt.
Zu privat braucht das Gespräch gar nicht sein. Sehr privat auf keinen Fall.
Was soll da mit Nägeln anders sein.
Der Frisör ist ein Klassiker ,den jeder kennt wenn es um ein nettes geplauschel geht.
"Ich geh nicht zum Psychiater-ich habe meinen Frisör, dem kann ich alles erzählen".
Verhält es sich nicht auch mit schönen Händen gleichermaßen-Sind Hände nicht auch etwas ganz privates ?
Ich denke die "schlimmen Kunden"wollen einfach nur individuelle Aufmerksamkeit.
Wie wärs mal mit einem Test ?
Erzählen sie etwas privates. Fragen Sie etwas privates.
Nicht aufdringlich. Z.B.: Als ich 13 war habe ich mir heimlich den Nagellack meiner Mutter aufgetragen.Alle Freundinen hatten schon eigenen ,ich durfte das nicht.
Frage : "Wie war das bei ihnen ? Wann habe Sie das erste mal die Nägel lakiert ?"
Das ist schon recht forsch und man sollte natürlich auf das "Bauchgefühl"
hören,ob man schon so weit gehen kann.
Man kann bei Zimmerpflanze anfangen und mit Angewohnheiten aufhören.
Es wird natürlich immer Menschen geben die einfach nicht zugänglich sind- Mein Job macht mir aber nur Spaß, wenn ich offen reden kann.
Es macht den Job zu meinem.
Grüße,Tiana
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Sabsi

15495 132 516
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Magy74


1208 81 23 Griechenland
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| 03.03.2010, 23:54 |
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also mir sind die lieber, die reden, als die die todschweigen:-))...weil die gibt es leider auch.und da ist es schwieriger ne draht zu finden und ne mdellage kann einem sooo lange vorkommen!
lg magy
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jane-doe


2745 72 161 Bayern
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| 04.03.2010, 00:49 |
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Der Ansatz ist sehr interessant und ich würd gern Eure Erfahrungen mit dem Thema nachlesen:
Ich hab festgestellt, dass immer öfter ein Mitteilungsbedürfnis seitens der Kundin besteht.
Ist eigentlich doch irreal, ich hab eine Frau vor mir sitzen, mit der mich eigentlich nix verbindet und doch kommt man im Gespräch auf Details,die ich unter "normalen" Umständen nie zu hören bekommen würde.
Ich kenn jetzt aus meiner "normalen" Ausbildung die Grundumrisse von solchen "seelischen Ergüssen" aber......
jetzt bin ich keine Therapeutin, ich bin Nageldesignerin.......
ich kenn den groben Umriss einer Kundin, das Gespräch geht in Richtung Job und Family und ich erwarte eigentlich ne 08/15 Antwort......... aber dann........
mir bleibt zuhören und mich wundern, Ratschläge kann und will ich nicht geben
ich kann mir nur diverses merken und evtl. beim nächsten Termin einbauen, um das Gefühl von "bemerktwerden" zu vertiefen...
Wie macht ihr das?
Auf der einen Seite ist es für die Kundin von Wert, wenn ich mir merke, was sie beim letzten Mal erzählt hat,
andererseits brauch ich dann irgendwann nen Supervisor, wenn ich mich in alles einlasse und Erkenntnisse drüber ziehe.
Also wie bei allen Berufen, die mit Menschen zu tun haben, zwar Details merken aber den Umriss möglichst fern halten?
Oder wie?
LG Jane
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mellias

84 11 Landkreis Oldenburg
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| 04.03.2010, 11:03 |
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Hallöchen, wenn ich etwas wichtig finde,kommts in die Karteikarte mit rein(Umzug,Neuer Job usw.).Da hat man beim nächsten Besuch gleich wieder einen Aufhänger.Gesprächsthemen hab ich eigentlich immer dank Radio im Hintergrund.Probleme anhören ist OK.Ratschläge zu Problemen lass ich lieber,kann vieleicht auch nach hinten losgehen.
LG mellias
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Ginger


1071 30 91 Voerde
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| 04.03.2010, 12:13 |
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also mir ist´s grundsätzlich auch lieber, sie reden, als dass sie still sind und kein gespräch zustande kommt.
aber manchmal wundert´s mich schon, WAS einem da so erzählt wird.
wenn ich jemanden nicht kenne, würde ich nicht sonstwas für private sachen erzählen...
bin dann doch manchmal froh, dass ich den leuten nicht die ganze zeit ins gesicht kucken muss
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Nalla


255 17 2 Weiterstadt
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| 04.03.2010, 12:49 |
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Die Problemchen in ne Karteikarte schreiben find ich ja mal ne pfiffige Idee...
Man muss sich halt mal in die Leute reinversetzen, warum die auf einmal mit wildfremen Mensch anfangen auch brisante Themen zu erörtern. Eben genau aus diesem Grund. Sie sind fremd! Wenn ich doch Probleme mit dem Mann habe und mir das einfach mal von der Seele reden will, was der doch für ein Depp ist, gehe ich doch nicht zu einer Freundin, die das dann Abends im Bett ihrem Mann erzählt und dieser dann nächsten Sonntag bei Fußball meinem Mann aufs Brot schmiert.
Die Kundinen wollen keine Ratschläge sondern sich einfach nur mal aussprechen. Das hilft oft Wunder, also sprechen lassen und zuhören. Und das eben bei einem 'umfeldfremden' Menschen, wie Frisör oder Nageldesignerin. Selbst wenn meine beste Freundin beim gleichen Frisör ist, ist die Chance das der Frisör weiß das wir uns kennen gering. Und wenn er es doch weiß, wie hoch ist die Chance das er sich an meine Probleme erinnert, wärend er die Haare meiner Freundin macht (ich sage jetzt mal 2 Wochen später) wenn er täglich mit 8 Kundinnen zu tun hat und sich da vielleicht auch noch 6 Probleme anhören musste?
Versteht ihr was ich meine?
Gruß Nalla
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cicosi

39 5 Vogtland
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| 05.03.2010, 12:25 |
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Nur gut, dass ich seit 13 jahre friseurin bin
Ich rede mit meinen nagelkunden gern auch über privates, schließlich sind wir dann auch nur zu zweit.
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