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Vegetarisch/Vegan kochen, oder mal probieren :)

Joanni710

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Das ist genau das, was vielen aufstößt und was viele nicht begreifen. Es gibt einen Unterschied zwischen vegan ESSEN und vegan LEBEN.
Vegan Essen bedeutet, man verzichtet im Bereicht Nahrung auf tierische Produkte und vegan Leben, dass man in allen Lebensbereichen Tierisches meidet. :wink:
Vegan Essen ist schon eine Herausforderung, vegan Leben aber sehr schwer und vor allem und besonders hier eine Frage des Geldes.

22.06.2013 01:25 • #16


Gudi

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im grunde reicht es doch wenn man mal ein bissel nachguckt was man isst und nich sinnlos essen in sich reinschaufelt.einfach mal 1- 2 tage mal auf fleisch & co verzichten. das ist doch in ordnung und tut auch mal gut. mehr würde ich da auch nicht machen.
und richtig vegan leben kommt für mich nicht in frage. absolut nicht

22.06.2013 09:31 • x 1 #17


ThienThanNho

ThienThanNho

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Zitat von Suse2012:
Die Frage war ja...Vegetarisch/Vegan kochen, oder mal probieren :)

Meine Antwort dazu ist NEIN.
Vegan heißt ja....Fleisch, Fisch, Milchprodukten und Eier ...auch Honig, Leder und Wolle sowie Kosmetika und Medikamente mit tierischen Anteilen sind verboten.
Das würde bei mir nicht gehen.
Meine Teppiche sowie Sofa u. Bettwäsche, Matratzen sind aus Wolle oder haben Wollanteile...ebenso wie Bettwäsche u. Kleidung.
Meine Schuhe sind aus Leder...außer meine Gummistiefel.
Meine Medikamente..naja...lassen wir das....da müsste ich zu weit ausholen.

Nicht das ich jeden Tag Fleisch esse....aber Vegetarier oder Veganer wäre nichts für mich
Mal probieren ok..aber nicht auf Dauer


Es wird unter ich lebe vegan und ich esse vegan unterschieden. Es gibt genug Veganer, wie damals, die zwar sagen, dass sie Veganer sind, aber auch ganz klar sagen, das sie sich vegan ernähren. Denn ganz vegan leben kostet sehr viel Geld und es ist besser es soweit zu machen, wie man es gerade kann als gar nicht...also so denke ich

Ich finde es aber völlig ok, wenn jemand Fleisch isst...denn ist es meine Einstellung und die Toleranz die die ich fordere muss ich auch geben können und das Versehen leider viele veggies nicht. Da zerfleischen sogar ein paar Veganer Vegetarier, da sie es in ihren Augen nur Halbherzig machen....was Quatsch ist

Wenn man es macht, dann muss man auch an sich denken und es so gut machen, wie man es selber für sich kann und falls du mal anfängst, lass dir nichts einreden, sondern sei stolz drauf, was du schon geschafft hast

22.06.2013 10:20 • x 1 #18


Hands_Angel

Hands_Angel


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Zitat von ThienThanNho:

Es wird unter ich lebe vegan und ich esse vegan unterschieden. Es gibt genug Veganer, wie damals, die zwar sagen, dass sie Veganer sind, aber auch ganz klar sagen, das sie sich vegan ernähren. Denn ganz vegan leben kostet sehr viel Geld und es ist besser es soweit zu machen, wie man es gerade kann als gar nicht...also so denke ich

Ich finde es aber völlig ok, wenn jemand Fleisch isst...denn ist es meine Einstellung und die Toleranz die die ich fordere muss ich auch geben können und das Versehen leider viele veggies nicht. Da zerfleischen sogar ein paar Veganer Vegetarier, da sie es in ihren Augen nur Halbherzig machen....was Quatsch ist

Wenn man es macht, dann muss man auch an sich denken und es so gut machen, wie man es selber für sich kann und falls du mal anfängst, lass dir nichts einreden, sondern sei stolz drauf, was du schon geschafft hast


Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen, schön gesagt :)

Vegan muss lebbar bleiben finde ich. Ich als Vegetarier versuche schon weitestgehend diese Sachen in meinen Alltag auch zu übertragen, wie Pflegeprodukte ohne Tierversuche, wie zb Eigenmarken von Rossmann und Co., die auch recht günstig sind, gleiches gilt auch für die Kosmetik. Hier aber wieder der Unterschied zum Veganer: meine Kosmetika etc sind nicht alle vegan, sondern eben nur Tierversuchsfrei (wobei der Großteil schon vegan ist). Gleiches gilt auch für die Nageldesignprodukte, wo ich allerdings erst persönlich eine Produktanfrage hinschicken musste, weil diese Produkte eher selten auf irgendwelchen Listen auftauchen. Oder eben nur Baumwolle an Klamotten, natürlich absolut keinen Pelz und kein Leder.
Das würde ich schon blöd finden, ich esse kein Fleisch aus ethischen Gründen, trage aber Leder, das passt nicht zusammmen. Es gibt aber auch Ecken wos schwierig wird, wie zB Kleister an meiner Tapete oder Kleber an Möbeln und Schuhen. Die sind genau genommen nicht mal vegetarisch, aber trotzdem müssen wir es wohl verwenden, denn vegane Alternativen sind schon ziemlich teuer, das geht nicht mehr für mich.

Aber ja, hier ging es jetzt primär um Veggie Futter, auch für die Interessierten und nicht nur für die Veggies an sich. Denn ich finde diese gegenseitige Verurteilerei blöd, und finde es schön wenn sich auch Nicht-Veggies dafür interessieren :)

Ja ich habe auch schon mitgekriegt dass Nutzer in entsprechenden Foren, die als Vegetarier auf dem Weg zum Veganer sich informieren wollten und dann gelöscht oder fertig gemacht worden sind mit den Worten: Komm wieder wenn du vegan bist ... wie doof ist das denn bitte? :dumm:

Solche Idealisten sind nichts für mich, denn so gewinnt man auch keine Leute für Veganismus und das wirft ein schlechtes Licht darauf, es gibt auch genug offenherzige Veganer, die einen gerne beraten und nicht verurteilen :)

Lg

22.06.2013 17:09 • #19


Gudi

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ich hab das auch erlebt bei facebook, das die militanten veganer sich aufgeregt haben was andere im einkaufswagen hatten, war richtig schlimm. es soll doch jeder leben wie er will, finde ich. aber die waren so intolerant, ging garnicht

22.06.2013 20:34 • #20


Hands_Angel

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Ja ich finde auch, dass man viel lieber einen Augenmerk darauf legen sollte, was es für schmackhafte Alternativen gibt, die man den Menschen nahe bringt, anstatt sie direkt zu verurteilen oder zu beschimpfen. Nicht jeder hat das gleiche Empfinden, für viele sind Kühe, Schweine und Co eben Nutztiere, deshalb lieben sie ihre eigenen Haustiere aber trotzdem und sind keine Barbaren. Klar, ich denke schon, dass der eine oder andere Fleischesser Veggie werden würde, wenn er selbst Hand anlegen müsste beim Schlachten, aber andere wiederum lässt auch sowas kalt, weil sie es gar nicht anders kennen. Als Unmenschen würde ich die trotzdem nicht bezeichnen, nur weil ich da um einiges zarter besaitet bin und mir bei jedem gekrümmten Härchen des Tieres gleich die Tränen kommen würden. Viel mehr wird ja auch die Tierhaltung dieser ''Nutztiere'' verurteilt, die oft eben sehr qualvoll ist, und nicht das Fleisch essen an sich. Aber auch da finde ich sollte man viel eher aufklären, als bloß zu verurteilen, manchen Menschen ist gar nicht bewusst, was sie genau da essen und wo es her kommt, wie es verarbeitet wurde, ich denke da sollte man ansetzen. Klar ist es schade, dass es trotz google viele nicht für nötig halten, sich mal einen Tag hinzusetzen und zu klären: Wo kommen meine Produkte eigentlich her? Alleine schon der eigenen Gesundheit zu liebe. Und trotzdem muss das einfach jeder selbst wissen.

Um mal wieder auf das eigentliche Thema hier zurück zu kommen:

Da ich im Moment viel sparen muss, schwinge ich nun doch hin und wieder den Kochlöffel und verzichte auf die bereits vorgefertigten Alternativen, die zwar lecker, aber eben auch teuer sind, wie in den Beiträgen vorher bereits erwähnt.

Sehr empfehlen kann ich hierbei immer wieder Naturtofu, den man vielfältig einsetzen kann. Wie zb eben knetschen und bröseln, und dann abraten, dieses kann man wunderbar verwenden, um ein Chili oder eine Bolognese zu machen. Oder würfeln für diverse Gemüsepfannen mit Reis oder Nudeln, hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich brate den Tofu immer zu erst an und würze ihn dabei mit Paprikapulver und Salz. Je nach Gericht kann man aber auch anders würzen, für eine Currypfanne zb einfach mit Curry und dann anbraten.
Oder mein persönlicher Hit: Für eine Chinapfanne den Tofu vorher in Sojasauce einlegen, bis er vollgesogen ist. Das machen die in den China-Restaurants auch, das schmeckt einfach göttlich.

Ähnlich gibt es auch getrocknetes Soja, die gibt es als Granulat, gewürfelt, als Medallions oder als große Schnitzel. Diese muss man ca 20 mins in heißes Wasser einlegen, dann kann man sie verarbeiten. Hier kann man das heiße Wasser natürlich auch mit Gemüsebrühe oder diversen anderen Gewürzen versetzen, sodass es bereits beim einweichen Geschmack aufnimmt. Dann einfach genauso verarbeiten wie Tofu. Die Würfel eignen sich zum Beispiel hervorragend für einen Gulasch. Sie kosten sehr wenig und sind bei Tegut u. Ä. erhältlich.

Also wer es mal testen will :)

Klar kann man auch ganz auf solche Alternativen verzichten, wie wir oben bereits sagten, und einfach beim Gemüse bleiben, der Grund für Soja alternativen ist einfach der, dass sie super Eiweißlieferanten sind. Wer an Soja nicht ran kommt, muss ansonsten auf seinen Eiweißhaushalt aufpassen und sich an Hülsenfrüchte halten, wie Bohnen.

Zb hat mir die Mama meines Freundes, als ich da zu Besuch war, Frikadellen aus Linsen gemacht, die waren echt lecker. Ähnliches kann man zb auch aus Kichererbsen machen, die ich über alles liebe :mrgreen: Arabische Falafeln zb, die aus Kichererbsen gemacht werden gibts für mich dann im Döner :)

Was kennt ihr noch so? Bin mal gespannt :)

LG

01.07.2013 02:13 • #21


x_Heike_x

Hallo,

also ich finde mich ein bisschen daneben, dass ich noch Fleisch esse. Ich esse sehr oft vegetarisch oder vegan, aber an so einem Hähnchen-Grillwagen oder einer Frikadelle komme ich schlecht vorbei und jetzt im Sommer bin ich auch gerne Gast bei diversen Barbecues.

Genausogerne esse ich aber reine Gemüsegerichte und die esse ich öfter als Fleisch. Am liebsten Zuccini, Aubergine, Paprika und Kartoffeln aus dem Backofen mit mediterranen frischen Kräutern und einem Hauch Knoblauch.

01.07.2013 06:53 • #22


Hands_Angel

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Das klingt auch sehr lecker.

Stress dich nicht Heike, nimm dir dein Hähnchen wenn du es gerne magst. Wenn du dich mit sowas unter Druck setzt, macht das keinen Sinn.

Mein Übergang damals war sehr unkompliziert, mit 14 den Drall gekriegt, und von einem auf den anderen Tag kein Fleisch mehr gegessen. Ohne Probleme und mit beratender Unterstützung befreundeter Veggies. Mir hat es an nichts gefehlt, auch wenn das Geld noch knapper war. Ich bin mit Spaß und Neugierde (und vllt ein bisschen Trotzverhalten gegenüber meinen Eltern, was jugendlichen ja gern Spaß macht :mrgreen: ) an die Sache ran, und so war das für mich kein Problem. Meine Schwester und Ich haben damals überwiegend nur Gemüse verarbeitet, weil die Ersatze auch noch nicht so vielfältig waren, heute kriegt man ja in jedem Tegut und Edeka Ersatzprodukte, damals war das noch nicht so ausgeprägt und wir mussten immer ins teure Alnatura einen weiten Weg fahren, wenn wir uns mal was gönnen wollten.

Wenn man sich allerdings jeden Tag zum einkaufen oder kochen quälen muss, weil man seine alten Gewohnheiten oder seine Lieblingsgerichte vermisst und mit den Veggiealternativen so gar nichts anfangen kann, weil sie einem nicht schmecken, und man nur noch frustriert ist, dann macht das keinen Sinn, dann ist man vllt noch nicht so weit. Was Vegan angeht hatte ich den Punkt ja auch noch nicht, mein Käse und mein Latte Macchiato würden mir echt fehlen, diese Sachen (der Käse jetzt nicht, aber der Kaffee schon) bestimmen einen Großteil meines Alltags und gehören für mich dazu wie das tägliche Duschen. Und mich da jeden Tag an einen Sojakaffee ranzuquälen, der mir nicht schmeckt (bis auf die oben erwähnte SojaLatte Alternative, die aber auch nur schmeckt wenn sie gut gemacht ist und die ich nicht täglich zur Verfügung habe) das will ich einfach nicht, das ist nicht Sinn der Sache.

Beim Umstieg sollte man für sich an Lebensqualität dazu gewinnen und sie nicht einbüßen müssen. Solange man selbst mit der Einstellung noch nicht so weit ist, dass man sich nach dem Umstieg besser und lebensfroher fühlt, macht man die Sache eh nur halbherzig oder steigt nach kurzer Zeit wieder um. Oder man läuft nur noch so durch die Gegend: :evil: anstatt so: :tanzen:

Das muss nicht sein.

Klar man könnte jetzt sagen: Aber es ist zum Wohl der Tiere. Keinem Tier ist aber je damit geholfen, wenn man nur noch ne Fresse zieht auf gut Deutsch gesagt, weil man unzufrieden damit ist, und andere, die vllt an einem Umstieg interessiert sind, sich dann denken: oha, dann lieber doch nicht.

Man sollte von der Sache überzeugt sein und das auch ausstrahlen, dann macht man etwas richtig.

Eine befreundete Veganerin hatte bei ihrem ersten Umstieg vor einigen Jahren auch Probleme und ist dann wieder zurück umgestiegen. Die war auch nur frustriert und enttäuscht vom Veganismus. Vor einem Jahr dann hat sie einen neuen Versuch gestartet und nun mittlerweile einen riesigen Spaß an der Sache gefunden. Sie kocht und backt total gern vegan, zaubert sehr schmackhaftes Essen und hat als super Nebeneffekt 40 kilo abgespeckt, weil sie sich nun intensiv mit ihrer Ernährung auseinander setzt. Sie hat auch nicht viel Geld, aber trotzdem Freude an der Sache. Sie war einfach soweit. Und damit hat sie dann alles richtig gemacht, denn ihr Enthusiasmus ist richtig ansteckend :mrgreen:

Ich würde euch gern mal ihren veganen Blog zeigen, bin aber nicht sicher, ob das teilen dieses Links hier erwünscht ist, obwohl sie ja nichts verkauft, sondern nur Rezepte veröffentlicht. Wer interessiert ist, kann mich ja anschreiben.

Meine Schwester testet momentan Sojanudeln. Sie ist ganz begeistert davon, weil sie wie Nudeln schmecken und sich wie Nudeln verarbeiten lassen und nebenbei ein super Eiweißlieferant sind. Diese kann man zb einfach zu Spaghetti Napoli verarbeiten und hat ganz ohne iwelche Kochkünste mit Tofu eine super einfaches Gericht, dass den Eiweißhaushalt deckt. Meine Schwester macht immer halbe halbe mit Vollkornspaghetti und mischt beide Sorten, mit dem Vollkorn tut man auch was für seinen Eisengehalt und für diverse andere Vitamine, zudem sind die Ballaststoffreich und man ist schneller und nachhaltiger satt. Also im Prinzip Spaghetti Napoli deluxe ^^ Die Sojanudeln sind auch in diversen Biomärkten oder online erhältlich.

LG

02.07.2013 14:25 • #23











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