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Wieviel kostet ca eine neue Wärmepumpe? Erfahrungen?

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" strawberrysmoothie, 28.04.2022 11:56.
strawberrysmoothie

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Hi zusammen, da meine Freundin gerade ein Grundstück gekauft hat, hatten wir das Heizthema letztens bei unserem Damen - Nachmittag. Sie fängt im Juli mit den Bauarbeiten für ihr Haus an und spielt mit dem Gedanken, sich eine Wärmepumpe zuzulegen. Das hat ja den Vorteil, dass diese Art zu heizen sehr energieeffizient ist, soweit ich das mitbekommen habe. Wir haben dann eh ein bisschen online geschaut und es gibt da ganz viele unterschiedliche Möglichkeiten, von Luft, Wasser, Grundwärme, und und und. Da fällt die Entscheidung nicht leicht und vorallem wird es ja auch auf das spätere Haus ankommen, was das passende ist. Nun meine Frage zu den Kosten und zahlt sich die Anschaffung aus? Das Haus wird 120m2 groß sein, bezüglich Keller weiß ich nicht bescheid, ob es da einen gibt! Vielleicht hat ja wer Erfahrungsberichte, die sie teilen möchte :) Danke schon mal!

28.04.2022 11:56 • #1


NCS

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Wir haben uns vor 10 Jahren eine Mitsubishi Zubadan Luft-/Wasser-Wärmepumpe beim Hausbau einbauen lassen. Unser Haus ist inklusive Keller 185m² (115m² ohne Keller). Gekostet hat uns die komplette Installation der Wärempumpe ca. 17.000,- Euro

Unser Heizungsbauer hatte uns geraten Abstand von den vorgefertigten Geräten zu nehmen, wie sie z.B. Bruderus, Vaillant, Stiebel-Eltron, Viessmann und Co. anbieten, sondern uns ein auf unsere Bedürfnisse maßgeschneidertes Gerät von einem Klimatechniker einbauen zu lassen. Diese Geräte wären wohl um einiges effektiver als die vorgefertigten Geräte.

Erdwärme durch Tiefenbohrung oder durch Erdwärmekörbe kam für uns nicht in Frage, denn der Grundwasserspiegel ist bei uns durch Rheinbraun künstlich abgesenkt und somit hätte sich das für uns nicht gerechnet, denn jede Bohrung kostet extra und je tiefer gebohrt werden muss umso teurer wird es auch. Mal abgesehen, dass die Wärmepumpe je tiefer die Bohrung ist auch nicht mehr effektiv arbeitet,

Wir haben zur Zeit einen Verbrauch von 14 kWh am Tag inklusive Warmwasser, denn wir haben uns kein Solar aufs Dach machen lassen.
Für 1 kWh Wärmepumpenstrom bezahlen wir zurzeit 18,24 Cent. Dazu kommt dann noch eine Zählergebühr für den extra Stromzähler von 139,- Euro

Ich denke, dass wir mit unserer Wärmepumpe gut beraten waren. Unsere Nachbarn hatten mal einen Klimatechniker da und der stand wohl, laut deren Aussage ganz begeistert vor unserem Gerät (steht bei uns im Garten an der Grenze zum Nachbarn) und war hin und weg und schwärme in den höchsten Tönen von diesem tollen Gerät. :lol:

30.04.2022 13:06 • #2



Hallo strawberrysmoothie,

Wieviel kostet ca eine neue Wärmepumpe? Erfahrungen?

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himbäre

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Zitat von strawberrysmoothie:
es gibt da ganz viele unterschiedliche Möglichkeiten, von Luft, Wasser, Grundwärme, und und und. Da fällt die Entscheidung nicht leicht und vorallem wird es ja auch auf das spätere Haus ankommen, was das passende ist.

Dass man, gerade wenn man sich das erste Mal informiert, das Gefühl hat von einem überwältigenden Angebot fast erschlagen zu werden, kann ich gut verstehen. Allerdings ist es nicht zwingend so, dass für jedes Haus auch jedes Gerät in Frage kommt. NCS hat ja auch schon angesprochen, dass das Gerät zum Haus und zu den Umgebungsbedingungen passen muss.

Zitat von strawberrysmoothie:
Nun meine Frage zu den Kosten und zahlt sich die Anschaffung aus?

Das muss man durchrechnen oder durchrechnen lassen. Aber ich würde schon zu einem Ja tendieren. Gerade wenn es um ein neues Niedrig- oder Niedrigstenergiehaus geht. Und mal ehrlich, welche guten Alternativen hat man denn? Öl? Eher nicht so. Gas? Halte ich auch eher für eine Brückentechnologie, als für die Zukunft. Holz? Ist vielleicht nicht ganz verkehrt, aber die Preise steigen auch da.

Wir stehen auch kurz davor zu bauen beziehungsweise zu einem zu kleinen bestehenden Haus, das saniert wird, einen Zubau dazu zu stellen. Unser Haus wird derzeit mit Holz geheizt, aber wir denken darüber nach langfristig auf eine Erdwärmepumpe mit Flächenkollektor zu setzen. Zusammen mit einer Photovoltaik-Anlage und eventuell Speicherbatterien, sollte man sich ein gutes Stück weit unabhängig von den Energiepreisen machen können.

Zitat von NCS:
Erdwärme durch Tiefenbohrung oder durch Erdwärmekörbe kam für uns nicht in Frage, denn der Grundwasserspiegel ist bei uns durch Rheinbraun künstlich abgesenkt und somit hätte sich das für uns nicht gerechnet, denn jede Bohrung kostet extra und je tiefer gebohrt werden muss umso teurer wird es auch.

Genau, man muss halt auch schauen, was sich wie schnell amortisiert. Bei uns wird es wahrscheinlich ein Standard-Gerät von einem etablierten Hersteller werden, auch wegen Wartung und eventuell benötigten Ersatzteilen. Ich habe aber das Gefühl, dass sich bezüglich Wärmepumpen in den letzten 10 Jahren auch richtig viel getan hat.

Ihr habt dann wahrscheinlich eine Wärmepumpe, die die Energie aus der Luft gewinnt? Wie leise läuft euer Gerät denn, wenn ich fragen darf? Habe im Bekanntenkreis schon neben verschiedenen Wärmepumpen gestanden und teils gab es schon merkliche Unterschiede beim Betriebsgeräusch.

04.05.2022 16:49 • #3


NCS

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Zitat von himbäre:
Genau, man muss halt auch schauen, was sich wie schnell amortisiert. Bei uns wird es wahrscheinlich ein Standard-Gerät von einem etablierten Hersteller werden, auch wegen Wartung und eventuell benötigten Ersatzteilen. Ich habe aber das Gefühl, dass sich bezüglich Wärmepumpen in den letzten 10 Jahren auch richtig viel getan hat.

Ihr habt dann wahrscheinlich eine Wärmepumpe, die die Energie aus der Luft gewinnt? Wie leise läuft euer Gerät denn, wenn ich fragen darf? Habe im Bekanntenkreis schon neben verschiedenen Wärmepumpen gestanden und teils gab es schon merkliche Unterschiede beim Betriebsgeräusch.


Also wie gesagt, unser Heizungs- und Sanitärinstallateur (selber Vertragspartner von Bruderus) hat uns vor 12 Jahren von den Standartgeräten abgeraten da sie, zumindest zu der Zeit noch nicht individuell auf das Haus abgestimmt wurden. Die Komponenten wurden fertig nach Wohnfläche mit verschiedenen Leistungen angeboten und bei einigen Herstellern war es so, dass wenn ein Teil kaputt ging, es so kompakt verbaut war, dass direkt eine ganze Baueinheit hätte getauscht werden müssen.
Ein wichtiger Punkt der heute auf jeden Fall noch existiert ist auch, dass die meisten Standartgeräte schon früher als direkte Klimageräte elektrisch mit Zusatzheizstab zu heizen müssen. Wir haben zwar hier in Deutschland je nach Region durchweg milde Winter, aber auch wir hier können mal im Winter -17 bis -20 Grad und mehr in der Nacht und auch am Tag erreichen. Da sollte eine gute Wärmpumpe noch bei -15 Grad 100 % Nennheizleistung bringen.
Dann kommt noch hinzu, dass einige Geräte noch Wasser geführt sind und nicht mit Kältemittel.

Wir haben uns also, wie oben schon geschrieben, an einen Klimatechniker gewandt. Der hat uns dann verschiedenen Möglichkeiten mit unterschiedlichen Komponenten aufgezeigt und uns die jeweilige Effizienz ausgerechnet.
Geraten hat er uns zu einer Mitsubishi Zubadan Luft-/Wasser-Wärmepumpe (wir ziehen die Energie aus der Luft) mit Kaltwasserspeicher von Waterkotte, d.h. unser Brauchwasser wird kalt in einem Speicher bevorratet und erst durch Mehrpass-Wärmetauscher sekundenschnell erhitzt, wenn es gebraucht wird. Dadurch dass, anders als bei einem Warmwasserspeicher, das Wasser nicht permanent immer wieder aufgeheizt wird, kann man auch dort noch einmal ordentlich Energie einsparen.
Mitsubishi Geräte wurden früher und auch heute hauptsächlich in der Industrie und in Skandinavien verbaut und sind deshalb besonders effizient, da sie auch auf extrem kalte Temperaturen ausgelegt sind.
Misubishi Zubadan Geräte sind übrigens wartungsfrei (auch der Ventilator vom Außengerät). Da es sich um ein gängiges Klimagerät handelt kann jeder Klimatechniker die Ersatzteile dafür besorgen. Man muss also nicht erst einen entsprechenden Vertragsinstallateur suchen, oder sich an den Hersteller wenden.
Wir haben aber in den vergangenen 12 Jahre nie Probleme oder Leistungseinbußen gehabt.
Der Schalldruck müsste bei unserem Modell so bei ca. 53 dB liegen.
Wir hören die Wärmpumpe gar nicht. Auch nicht wenn wir auf der Terrasse sind. Die Außeneinheit steht bei uns am Ende vom Garten ca. 15-20 m vom Haus entfernt. Wenn man daneben steht und das Gerät anspringt, macht sie nicht mehr Lärm wie ein großer Ventilator auf voller Power im Sommer.
Da sie ja bei uns das Wasser nur nach Bedarf aufheizt, läuft sie auch im Sommer tagsüber so gut wie gar nicht, es sei denn wir würden unser Haus damit kühlen wollen. Das haben wir aber bis jetzt noch nicht ausprobiert.

06.05.2022 10:24 • #4


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Zitat von NCS:
Wir haben uns vor 10 Jahren eine Mitsubishi Zubadan Luft-/Wasser-Wärmepumpe beim Hausbau einbauen lassen. Unser Haus ist inklusive Keller 185m² (115m² ohne Keller). Gekostet hat uns die komplette Installation der Wärempumpe ca. 17.000,- Euro

Erdwärme durch Tiefenbohrung oder durch Erdwärmekörbe kam für uns nicht in Frage, denn der Grundwasserspiegel ist bei uns durch Rheinbraun künstlich abgesenkt und somit hätte sich das für uns nicht gerechnet,

Ich denke, dass wir mit unserer Wärmepumpe gut beraten waren.


danke für die ausführliche erklärung! wie sieht es denn mit dem energieverbrauch aus, würdest du sagen, dass der in einem moderaten bereich liegt? toll, dass ihr so zufrieden seid! und ja, das mit der bohrung wurde mir auch schon mal erklärt, da muss man schauen, ob sich das lohnt, das kann man gar nicht so genau sagen. kommt einerseits auf die bodenbeschaffenheit an oder wie in eurem fall dem grundwasserspiegel. zudem ist es auch nicht überall erlaubt. aber es ist eine effiziente heizmethode, die ziemlich energiesparend sein soll. also wenns leicht möglich wäre, wäre man damit wahrscheinlich ganz gut dran.

Zitat von himbäre:
Dass man, gerade wenn man sich das erste Mal informiert, das Gefühl hat von einem überwältigenden Angebot fast erschlagen zu werden, kann ich gut verstehen. Allerdings ist es nicht zwingend so, dass für jedes Haus auch jedes Gerät in Frage kommt. NCS hat ja auch schon angesprochen, dass das Gerät zum Haus und zu den Umgebungsbedingungen passen muss.

Das muss man durchrechnen oder durchrechnen lassen. Aber ich würde schon zu einem Ja tendieren. Gerade wenn es um ein neues Niedrig- oder Niedrigstenergiehaus geht. Und mal ehrlich, welche guten Alternativen hat man denn? Öl? Eher nicht so. Gas? Halte ich auch eher für eine Brückentechnologie, als für die Zukunft. Holz? Ist vielleicht nicht ganz verkehrt, aber die Preise steigen auch da.

Wir stehen auch kurz davor zu bauen beziehungsweise zu einem zu kleinen bestehenden Haus, das saniert wird, einen Zubau dazu zu stellen. Unser Haus wird derzeit mit Holz geheizt, aber wir denken darüber nach langfristig auf eine Erdwärmepumpe mit Flächenkollektor zu setzen. Zusammen mit einer Photovoltaik-Anlage und eventuell Speicherbatterien, sollte man sich ein gutes Stück weit unabhängig von den Energiepreisen machen können.



ja, es gibt halt verschiedene möglichkeiten, was ja einerseits gut ist, weil so für jeden endverbraucher das passende dabei ist, aber da muss man als laie auch mal hinkommen, sich für das passende zu entscheiden. :lol: da wäre wahrscheinlich eine fachliche beratung das naheliegendste, das wird auch so kommen. trotzdem sind persönliche erfahrungen ja auch meistens sehr hilfreich.

euer vorhaben klingt auch spannend. wisst ihr denn schon, ob eine bohrung bei euch machbar wäre? ein flächenkollektor mit speicherbatterie: verstehe ich richtig, dass ihr damit die gewonnene energie speichern könnt und nutzt ihr die dann selber oder wird damit das stromnetz gespeist?

19.05.2022 11:55 • #5


NCS

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Zitat von strawberrysmoothie:
danke für die ausführliche erklärung! wie sieht es denn mit dem energieverbrauch aus, würdest du sagen, dass der in einem moderaten bereich liegt?

Wie oben geschrieben haben wir im Moment im Jahresdurchschnitt einen Verbrauch von 14 kWh pro Tag für Heizen und Warmwasser, da wir kein Solar installiert haben. Das hat sich in der Anschaffung damals einfach nicht gerechnet. Das Ersparnis durch Solar für Warmwasser war damals einfach zu gering. Da hätten wir über 15 Jahre bezahlt, bis wir da im Plus gelandet wären.
Im Monat bezahlen wir für Heizen inklusive Warmwasser über die Wärmepumpe 77 Euro im Monat.
Ob das effizient ist, kann ich dir nicht sagen. Ich bin da nicht so versiert wie mein Mann, aber er scheint, so wie er immer sagt, damit mehr wie zufrieden zu sein.

25.05.2022 12:25 • x 1 #6


himbäre

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Auf Berichte zur Kühlfunktion wäre ich auch gespannt gewesen, das ist für uns nämlich mit einer der wesentlichen Punkte, der zusätzlich für eine Wärmepumpe für das neue Haus sprechen würde. Bei uns sind die Temperaturen meistens eher gemäßigt, aber es gibt nicht nur im Winter vereinzelt recht eisige Tage, sondern im Sommer ab und an auch richtige Gluttage. Und da finde ich es schon angenehm, wenn man die Raumtemperatur dann um ein paar Grad absenken kann. Wir wollen das Ganze aber auch mit einer Photovoltaikanlage kombinieren.

Zitat von strawberrysmoothie:
vorhaben klingt auch spannend. wisst ihr denn schon, ob eine bohrung bei euch machbar wäre? ein flächenkollektor mit speicherbatterie: verstehe ich richtig, dass ihr damit die gewonnene energie speichern könnt und nutzt ihr die dann selber oder wird damit das stromnetz gespeist?

Wegen Bohrung haben wir noch nicht detailliert recherchiert, aber wahrscheinlich wird es bei uns keine Tiefenbohrung werden, sondern ein Flächenkollektor. Bei Vaillant haben sie uns erklärt, dass Luftwärmepumpen am meisten Strom verbrauchen würden. Gefolgt von Sole-Wasser-Wärmepumpen und Wasser-Wasser-Wärmepumpe, als der stromsparendsten Variante. Wärmepumpe und die Photovoltaikanlage fürs Eigenheim werden wir von Vaillant nehmen. Wegen Speicherbatterie machen wir uns noch schlau.

In der Speicherbatterie würde dann nicht die Energie aus dem Erdreich landen, sondern die mit Sonnenlicht gewonnene Energie. Weil die Sonne ja nicht immer gleich intensiv scheint, macht es in unseren Augen Sinn selbsterzeugte Energie auch zwischenspeichern zu können. Ob eine Einspeisung ins Stromnetz sinnvoll sein könnte, weiß ich nicht. Das ist eine Aufgabe mit der sich mein Mann beschäftigt.

27.05.2022 13:14 • #7


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Zitat von himbäre:
Auf Berichte zur Kühlfunktion wäre ich auch gespannt gewesen, das ist für uns nämlich mit einer der wesentlichen Punkte, der zusätzlich für eine Wärmepumpe für das neue Haus sprechen würde. Bei uns sind die Temperaturen meistens eher gemäßigt, aber es gibt nicht nur im Winter vereinzelt recht eisige Tage, sondern im Sommer ab und an auch richtige Gluttage. Und da finde ich es schon angenehm, wenn man die Raumtemperatur dann um ein paar Grad absenken kann. Wir wollen das Ganze aber auch mit einer Photovoltaikanlage kombinieren.

Wegen Bohrung haben wir noch nicht detailliert recherchiert, aber wahrscheinlich wird es bei uns keine Tiefenbohrung werden, sondern ein Flächenkollektor. Bei Vaillant haben sie uns erklärt, dass Luftwärmepumpen am meisten Strom verbrauchen würden. Gefolgt von Sole-Wasser-Wärmepumpen und Wasser-Wasser-Wärmepumpe, als der stromsparendsten Variante. Wärmepumpe und die Photovoltaikanlage fürs Eigenheim werden wir von Vaillant nehmen. Wegen Speicherbatterie machen wir uns noch schlau.

In der Speicherbatterie würde dann nicht die Energie aus dem Erdreich landen, sondern die mit Sonnenlicht gewonnene Energie. Weil die Sonne ja nicht immer gleich intensiv scheint, macht es in unseren Augen Sinn selbsterzeugte Energie auch zwischenspeichern zu können. Ob eine Einspeisung ins Stromnetz sinnvoll sein könnte, weiß ich nicht. Das ist eine Aufgabe mit der sich mein Mann beschäftigt.


ja, eine kühlfunktion ist sicher super angenehm. gerade im sommer, wenn man drinnen zu tun hat oder abends im bett liegt, ist man froh, wenn einem nicht allzu warm ist. hin und wieder gibt es ja richtig heiße tage. ich persönlich bräuchte es auch nur um ein paar grad kühler als die außentemperaturen, einen zu krassen unterschied mag ich eh nicht, so dass man drinnen eine weste bräuchte. okay, alles klar, danke für die info von den verbrauchsunterschieden. also habt ihr euch demnach schon mehr oder weniger entschieden und würde sich demnach eine photovoltaikanlage schon rentieren, meinst du? hätte mir das nämlich schon auch gedacht.

Zitat von NCS:
Im Monat bezahlen wir für Heizen inklusive Warmwasser über die Wärmepumpe 77 Euro im Monat.
Ob das effizient ist, kann ich dir nicht sagen. Ich bin da nicht so versiert wie mein Mann, aber er scheint, so wie er immer sagt, damit mehr wie zufrieden zu sein.


ja, das ist tatsächlich völlig in ordnung!

28.05.2022 16:56 • #8


himbäre

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Zitat von strawberrysmoothie:
ja, eine kühlfunktion ist sicher super angenehm. gerade im sommer, wenn man drinnen zu tun hat oder abends im bett liegt, ist man froh, wenn einem nicht allzu warm ist.

Wir haben momentan die Situation, dass wir eigentlich die Zukunft mit eigenem Haus sehr stark herbeisehnen. Nicht nur wegen dem Mehr an Platz, das wir dann haben werden, sondern vor allem wegen der Raumtemperatur. Durch eine gute Dämmung bei einem Neubau sollte es gar nicht mehr so heiß werden, wie das in unserer jetzigen Wohnsituation der Fall ist. Aktuell hat es teils noch nachts 27 Grad im Schlafzimmer... Und die Wärmepumpe wird dann in Zukunft voraussichtlich dafür sorgen, dass es auch kühl genug zum arbeiten und schlafen ist. Sich bei den aktuellen Temperaturen im Homeoffice konzentrieren zu können ist teils echt hart.

Zitat von strawberrysmoothie:
also habt ihr euch demnach schon mehr oder weniger entschieden und würde sich demnach eine photovoltaikanlage schon rentieren, meinst du? hätte mir das nämlich schon auch gedacht.

Genau, total fix ist die Entscheidung natürlich erst, wenn der Kauf abgeschlossen ist. Das ist noch nicht so weit. Aber wir haben uns festgelegt, was es aller Wahrscheinlichkeit nach werden wird. Die Photovoltaik-Anlage werden wir, wie auch die Wärmepumpe, von Vaillant nehmen und soweit wir das durchgerechnet haben, wird sich die Investition in nicht all zu ferner Zukunft amortisiert haben. Wie schnell genau sich das rentiert, weiß man natürlich nicht. Wir fahren momentan zum Beispiel noch ein Auto mit Diesel, denken aber darüber nach mittelfristig auf ein E-Auto umzusteigen. Und wenn das dann noch teilweise mit selbst erzeugtem Strom geladen werden kann, wäre das natürlich ein weiterer Pluspunkt. Aber mal schauen, was die Zukunft dann wirklich bringen wird!

24.06.2022 18:16 • #9


strawberrysmoothie

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ja, das glaube ich! ich kann mich bei warmen temperaturen auch überhaupt nicht konzentrieren, werde da immer total träge. da ist eine kühlfunktion wirklich angenehm. ich brauche es jetzt nicht extrem kühl, gerade am laptop wird mir manchmal echt frisch, aber so, dass einem nicht der schweiß von der nase tropft.

gute qualität ist enorm wichtig, wenn man geld investiert, es soll sich schließlich rentieren. ich habe einmal den fehler gemacht, das günstigere modell bei einem waschtrockner zu nehmen und innerhalb von 4 jahren musste 4 mal der techniker kommen weil immer irgendetwas nicht funktioniert hat. glücklicherweise hatten wir damals beim kauf die garantieverlängerung dazu genommen, die genau 4 jahre gilt. wenn jetzt wieder was kaputt ist, wird es wahrscheinlich darauf hinaus laufen, dass wir ein neues gerät kaufen müssen. die waschmaschine, die ich davor hatte, hatte ich von meiner oma übernommen, die hat es 20 jahre lang ohne irgendwelche probleme überstanden. also gut prüfen, ob die qualität passt.

Gerade eben • #10



Hallo strawberrysmoothie,

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