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" strawberrysmoothie, 25.06.2022 17:36.
strawberrysmoothie

strawberrysmooth.

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hey zusammen, also es ist bei mir wirklich ein leidiges thema und es geht mir einfach schon richtig auf die nerven, dass ich mir so schwer tue, wieder zurück in mein wohlfühlgewicht zu finden. ich esse zu gern und zu viel, außerdem habe ich in letzter zeit wieder überhaupt keine zeit für sport... oft komme ich zwei, drei tage richtig gut dazu, leichte speisen zu essen, aber irgendwann ist die selbstbeherrschung dahin und ich esse ohne unterlass und kenne kein stopp... ich bin jetzt nicht stark übergewichtig, aber ich fühle mich einfach nicht wohl in meiner haut und das möchte ich gern ändern. habt ihr da vielleicht rezepttipps oder tipps, was ich bei der ernährung alles beachten könnte, damit ich meinem ziel näher komme? 8 kg habe ich zu viel auf den rippen... ich liebe leckeres essen! also ich wäre dankbar für schmackhafte rezepte, die auch gut zum abnehmen geeignet sind! danke schon mal! :)

25.06.2022 17:36 • #1


Ginger

Ginger

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Ich denke, es ist sehr schwierig, da etwas zu empfehlen, was auf jeden Fall klappt. Denn jeder Mensch / Körper ist anders. Ausserdem kommt noch die psychologische Komponente dazu. Ich denke, du musst da echt irgendwie DEINEN Weg finden, der für dich passt, mit allem, was dazu gehört. Du musst dich damit wohlfühlen und vor allem musst du es im Alltag umsetzen können.

Aber mal ein paar Tipps, die wichtig sind:

- Sport macht nur knapp 20 % des Erfolgs aus, 80 % sind die richtige Ernährung. Sport kann das Abnehmen aber unterstützen
- iss nicht zu wenig! Du solltest keinen Hunger haben zwischendurch, das führt nur zu Fressattacken
- nicht zu viele Verbote! Auch ein paar kleine Sünden sind erlaubt, auch das verhindert Heißhunger auf Ungesundes
- finde Sport, der dir Freude macht. Gut ist eine Kombi aus Ausdauer und Kraftsport
- iss vor allem genug Protein! Das ist gesund und macht vor allem richtig satt. --> ca. 0,8 bis 1 g pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag
- nimm Fett lieber als "komplettes Lebensmittel" zu dir, also z.B. Avocado, Nüsse usw., statt als Butter oder Öl
- iss regelmäßig! nur zwei Mahlzeiten am Tag sind nicht genug. Und iss vor allem auch etwas, was sättigt. Kohlenhydrate ok, aber in Maßen, dafür mehr Gemüse oder eben wie erwähnt genug Proteine
- so wenig Zucker wie möglich
- genug trinken! Am besten 2 Liter oder mehr. Und vor allem bevorzugt Wasser oder Tee (ohne Zucker)
- wenn du abnehmen möchtest, ist es wichtig, im Kaloriendefizit zu sein: weniger Kalorien zu dir nehmen, als du verbrauchst
--> Evtl. kann dir ein Trackingprogramm dabei helfen

Und wenn du sehr unsicher bist, würde ich dir empfehlen, dir Hilfe bei einer Ernährungsberatung zu suchen. Gibt da ja mittlerweile auch viele gute Angebote online. :wink: Und wenn du sagst, du bekommst quasi Esslust und kannst dann nicht stoppen, scheint schon eine psychologische Komponente eine Rolle zu spielen (Heißhunger, emotionales Essen?!)


Ich ernähre mich zwar vegan, aber ich schreibe dir trotzdem mal auf, wie mein Essen pro Tag so aussieht:

Frühstück
Haferflocken mit ein paar gehobelten Mandeln, Kürbiskernen, Proteinpulver, Sojamilch, frische Beeren

Mittag
Salat oder Gemüse, dazu eine kleine Portion Kohlenhydrate (z.B. 100 g Naturreis oder Quinoa oder 2 Kartoffeln), dazu eine Proteinquelle (z.B. Sojamedaillons, Tofu, Würste aus Erbsenprotein)

Snack
Ein Linsencracker (sehr proteinhaltig) mit einem Löffel Erdnussbutter und 2 Erdbeeren

Abendessen
Ich verzichte auf Kohlenhydrate, der Rest ist ähnlich wie mittags. Gemüse, Rohkost, Proteinquelle

Alles ganz normale Portionen, meist 1 gut gefüllter Teller bei Mittag- und Abendessen.
Dazu trinke ich 3 Tassen Tee und versuche, auf meine 2 Liter stilles Wasser zu kommen.
Ich mache recht viel Sport, deshalb achte ich sehr darauf, genug Protein zu mir zu nehmen, nämlich mit jeder Mahlzeit.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg! :D

25.06.2022 20:22 • x 3 #2



Hallo strawberrysmoothie,

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x 3#3


Ginger

Ginger

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P.S.: vielleicht würde es dir auch helfen, mal eine Woche oder so ein Ernährungstagebuch zu führen.
Jetzt nicht mit genauen Angaben auf´s Gramm oder so...

Sondern einfach nur mal aufschreiben, was du genau isst und trinkst. Vielleicht fallen dir dann ein paar Stellen auf, wo du etwas ändern / verbessern kannst. Oft ist es schon super, einzelne Lebensmittel auszutauschen.

--> wenn du jetzt z.B. jeden Tag eine Banane isst, würde ich empfehlen, sie an den meisten Tagen durch ein anderes Obst zu ersetzen, was weniger Kohlenhydrate hat (Banane haut echt rein!)

Oder wenn du gerne Pasta isst: tausche sie aus mit Zoodles (Zucchininudeln) oder mit Naturreis.
Wenn du gerne nascht: versuche mal, lieber ein paar Nüsse zu knabbern (auch nicht zu viele, Fett!), statt Schokolade... oder iss 2, 3 Trockenpflaumen (schmecken recht süß, haben aber nur ein Drittel so viel Kohlenhydrate wie z.B. Datteln)

Also versuche, sehr kohlenhydrat- bzw. zuckerhaltige Dinge auszutauschen gegen welche, die weniger Energie haben.

25.06.2022 20:29 • x 3 #3


Applepie

Applepie

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Ich würde mal versuchen dein ganzes Essen zu tracken. Du musst dabei nicht alle Mikronährstoffe und Spurenelemente aufschreiben. Da geht es in erster Linie darum, dir aufzuzeigen was du eigentlich alles isst. Da kommt über den Tag nämlich sehr viel zusammen was man so gar nicht erwarten würde. Du brauchst mal einen groben Überblick, wie viele Kalorien du zu dir nimmst. Das würde ich dann als Ausgangspunkt nehmen.
Dann schaust du was du weglassen oder ersetzen kannst. Wo gibt es bessere Alternativen und was kannst du noch alles machen.

Wenn dann rauskommt, du hast einen Kalorienüberschuss, musst du den Überschuss abbauen und in ein Defizit kommen. Wie du das dann machst, bleibt dir überlassen. Im Grunde hast du 2 Möglichkeiten: weniger Kalorien zu dir nehmen oder mehr verbrauchen.
Weniger zu dir nehmen: du isst nicht über deine Kaloriengrenze hinaus. Zur Berechnung deines Umsatzes gibts recht gute Seiten im Internet wo man auch seinen ganzen Lebensstil eintragen kann.
Mehr verbrauchen: du steigerst deinen Umsatz mit Bewegung und Sport.

Wenn man ein Kaloriendefizit hat, wird man abnehmen, das ist fix. Man muss dabei nur darauf achten, seinen Umsatz nicht stetig nach unten zu verlagern weil sonst klappt es mit einem leichten Defizit nicht mehr bzw. ist man dann an einem Punkt, wo man nur mehr hungert.

Am Anfang wird es wahrscheinlich schwer kleinere Portionen zu essen bzw. eben insgesamt weniger Kalorien zu dir zu nehmen. Da gibts dann aber auch Möglichkeiten, die nicht so schnell ein Hungergefühl aufkommen lassen. Ich würde nicht Dinge ganz weglassen, irgendwann kommt dann nur der Heißhunger auf genau diese Sachen. Man muss sich bewusst sein was man isst und auch was es dann heißt. Wenn du mal Reis oder Nudeln isst, ist das nicht schlimm wenn du die Energie (Kohlenhydrate) dann beim Sport brauchst. Weißt du aber, heute wirst du dich nicht mehr bewegen und nur vorm TV sitzen, macht es auch ein Salat.

30.06.2022 13:43 • x 1 #4


smilnail

smilnail

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Hallo,
kenne das. Habe bis jetzt meine 6 kg, die ich abgenommen habe, nicht wieder raufgefuttert. Ich mache 16:8, d. h. nur 8 Stunden am Tag essen - ja war am Anfang schwierig, habe mir mit ungesüßten Kräutertees und Wasser über die "Hungerattacken" hinweggeholfen. Mache jeden Abend so eine halbe Stunde leichten Sport, fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit und versuche mehr Treppen zu laufen - was im Moment mit Maske eine echte Herausforderung ist - vor allem wenn man 10 Etagen vor sich hat (schnauf). Versuche abends auf Kohlenhydrate zu verzichten, klappt nur semigut :D Jeden 2. Tag abends nur Salat.Aber wie meine beiden Vor-Autorinnen: du musst selber sehen, was bei Dir am besten klappt und bei Heißhungerattacken sich fragen - ist das wirklich Hunger? oder nur Appetit? dann eher ein Glas Wasser trinken - wirkt wirklich 'Wunder - also ich drücke Dir die Daumen, dass das mit dem Abnehmen funkt!
LG Smilnail

03.07.2022 18:10 • #5


Applepie

Applepie

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Zitat von smilnail:
ch mache 16:8, d. h. nur 8 Stunden am Tag essen - ja war am Anfang schwierig, habe mir mit ungesüßten Kräutertees und Wasser über die "Hungerattacken" hinweggeholfen.


Funktioniert 16:8 wirklich?
So eine große Umstellung ist es ja nicht einmal, für mich ist das eher normal. ich esse sehr spät das erste Mal am Tag etwas. Oft auch erst um 12:00 Uhr. Abendessen gibt es dann um 20:00 Uhr - da wäre ich also voll drinnen. 16:8 wird stark gehyped obwohl es für die meisten eh dauernd Realität ist.
Nur mit dem würde es mir jetzt nichts bringen. Da steckt schon auch viel Sport dahinter und vor allem was man isst. Man kann so viel Sport machen wie man möchte, mit dem Essen kann man sich alles wieder zerstören.

04.07.2022 10:31 • #6


Ginger

Ginger

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...ich möchte niemandem was madig machen, ABER ich möchte einwerfen, dass es bis jetzt keinerlei wissenschaftliche Beweise gibt, dass Intervallfasten etwas bringt. :D Ich würde mich wegen sowas also nichtzu sehr stressen und auf die Minute achten, was wann wie wo gegessen wird. Und wenn man mal logisch denkt, fällt mir auch echt nicht ein, wie es funktionieren sollte...

Es bleibt nach wie vor der Grundsatz: Calories in, calories out. :wink:

04.07.2022 13:07 • x 2 #7


smilnail

smilnail

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@Applepie also bei mir hat es funktioniert - und ja ich habe etwas mehr Sport gemacht und mache es noch immer. Ich achte natürlich nicht auf die Minute - aber meist meldet sich mein Magen nach 16 Stunden von selber :D, manchmal aber auch nicht - also ich stresse mich da wenig. Versuche auch Abends weniger zu essen - nicht ganz FDH, aber eben weniger. Wie gesagt bist jetzt halte ich mein Gewicht und ich fühle mich wohl - auch sündige ich schon mal - also Eis, Kuchen und Süßigkeiten, aber dann eben zum Abendessen weniger. @Ginger natürlich hast du auch Recht - man sollte versuchen mehr zu verbrauchen, als rein zu bekommen - klappt halt nicht immer. :mrgreen: Jeder sollte seinen Weg finden mit dem man halt abnimmt - ohne über das Ziel hinauszuschießen - und sich wohl fühlt (also auch mal sündigen ohne schlechtes Gewissen -aber halt in Maßen und nicht in Massen.
LG Smilnail

09.07.2022 16:52 • x 1 #8


Ginger

Ginger

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Ganz genau.
Nur mit Verboten kommt man nicht weit, macht auch vor allem keinen Spaß.
...und von ab und zu mal im Kleinen sündigen ist auch keiner fett geworden. :wink:

09.07.2022 17:26 • x 1 #9


Applepie

Applepie

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Ob man jetzt in einer Stunde mehr zu sich nimmt als man verbraucht, es in 8 Std macht oder auf 16 Stunden aufteilt - ist ja im Grunde egal. Wie eben auch @Ginger sagt, letztlich kommt es nur darauf an ob man ein Kaloriendefizit hat oder einen Überschuss.
Verbote sind deshalb schwer weil irgendwann wird man einen Heißhunger bekommen und dann isst man erst wieder zu viel davon oder mit der Zeit schleicht es sich dann wieder ein. Lieber bewusst essen und wissen was es heißt wenn man gewisse Dinge zu sich nimmt. Solange ich mit dem Stück Torte immer noch im Defizit bin, ist alles in Ordnung.
Die Kalorienaufnahme kann man auch verringern wenn man viel Wasser trinkt. Einen Salat vor jedem Essen isst, mit Flohsamen oder Mittel wie Gluco 3.0 den Magen füllt oder auch seine Portionen vorkocht und genau Portioniert. Mit dem Trinken sollte man keine Kalorien zu sich nehmen. Deshalb ist da Wasser super. Wenn man etwas Geschmack haben möchte, dann zu den Produkten ohne Kalorien greifen. Aber am besten löscht Wasser den Durst. Beim Salat aufpassen auf das Dressing sonst kann man damit halt gut das Essen ausgleichen, was man sonst nicht mehr isst. Flohsamen oder Glucomannan quellen im Magen auf und machen einem schnell satt. Man bekommt nicht so schnell ein Hungergefühl und rennt nicht den ganzen Tag mit Hunger herum. Bei der Portionierung kann man genau abmessen was man isst und wie viel davon. Dann isst man quasi jeden Tag dieselben Kalorien. Muss man halt auch mögen.

Hat schon mal jemand die Nudeln aus Konjakwurzel probiert? Finde die auch gut wenn man weiß wie man sie zubereiten soll. Haben auch viel weniger Kalorien als normale Nudeln und sättigen auch sehr.

12.07.2022 11:01 • #10


strawberrysmoothie

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Zitat von Ginger:
Ich denke, es ist sehr schwierig, da etwas zu empfehlen, was auf jeden Fall klappt. Denn jeder Mensch / Körper ist anders. Ausserdem kommt noch die psychologische Komponente dazu. Ich denke, du musst da echt irgendwie DEINEN Weg finden, der für dich passt, mit allem, was dazu gehört. Du musst dich damit wohlfühlen und vor allem musst du es im Alltag umsetzen können.
Aber mal ein paar Tipps, die wichtig sind:
- Sport macht nur knapp 20 % des Erfolgs aus, 80 % sind die richtige Ernährung. Sport kann das Abnehmen aber unterstützen
- iss nicht zu wenig! Du solltest keinen Hunger haben zwischendurch, das führt nur zu Fressattacken
- nicht zu viele Verbote! Auch ein paar kleine Sünden sind erlaubt, auch das verhindert Heißhunger auf Ungesundes
- finde Sport, der dir Freude macht. Gut ist eine Kombi aus Ausdauer und Kraftsport
- iss vor allem genug Protein! Das ist gesund und macht vor allem richtig satt. --> ca. 0,8 bis 1 g pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag
- nimm Fett lieber als "komplettes Lebensmittel" zu dir, also z.B. Avocado, Nüsse usw., statt als Butter oder Öl
- iss regelmäßig! nur zwei Mahlzeiten am Tag sind nicht genug. Und iss vor allem auch etwas, was sättigt. Kohlenhydrate ok, aber in Maßen, dafür mehr Gemüse oder eben wie erwähnt genug Proteine
- so wenig Zucker wie möglich
- genug trinken! Am besten 2 Liter oder mehr. Und vor allem bevorzugt Wasser oder Tee (ohne Zucker)
- wenn du abnehmen möchtest, ist es wichtig, im Kaloriendefizit zu sein: weniger Kalorien zu dir nehmen, als du verbrauchst
--> Evtl. kann dir ein Trackingprogramm dabei helfen
Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg! :D


Danke für die ganzen Tipps, da ist ja wirklich viel dabei! Dass Sport nur 20% ausmacht, wusste ich gar nicht! Aber wäre vielleicht trotzdem nicht so schlecht, hat ja einen positiven Einfluss auf alles drumherum wie Psyche und der Körper verändert sich ja auch dadurch.
Verbote gebe ich mir schon, vielleicht ist das der Fehler. Wenn ich dann nämlich ein verbotenes Schokolädchen esse, kommt mir in den Kopf: Ach, ist eh schon egal, dann esse ich halt die ganze Tafel. Dafür ziehe ich es ab MORGEN so richtig durch! Also ich schiebe alles dann immer auf... Beim Kalorientracken tue ich mir irgendwie total schwer, das ist so mühsam... ich kann ja nicht dauernd alles abwiegen... hilft das wirklich? Dann würde ich mich damit noch einmal auseinander setzen...

Zitat von Ginger:
P.S.: vielleicht würde es dir auch helfen, mal eine Woche oder so ein Ernährungstagebuch zu führen.
Jetzt nicht mit genauen Angaben auf´s Gramm oder so...

--> wenn du jetzt z.B. jeden Tag eine Banane isst, würde ich empfehlen, sie an den meisten Tagen durch ein anderes Obst zu ersetzen, was weniger Kohlenhydrate hat (Banane haut echt rein!)

Oder wenn du gerne Pasta isst: tausche sie aus mit Zoodles (Zucchininudeln) oder mit Naturreis.
Wenn du gerne nascht: versuche mal, lieber ein paar Nüsse zu knabbern (auch nicht zu viele, Fett!), statt Schokolade... oder iss 2, 3 Trockenpflaumen (schmecken recht süß, haben aber nur ein Drittel so viel Kohlenhydrate wie z.B. Datteln)

Also versuche, sehr kohlenhydrat- bzw. zuckerhaltige Dinge auszutauschen gegen welche, die weniger Energie haben.


werde es mal mit einem ernährungstagebuch versuchen :) was ist denn aber an kohlehydraten so schlecht? Am ende des tages kommt es ja auf die Kalorien an und nicht auf die Kohlehydrate. Dachte irgendwie nicht, dass ich bei Obst was falsch machen kann!
Ich bin eigentlich ein Dattel - Fan! :( Esse die ab und zu mit etwas Mandelmus, dachte eigentlich, das wäre eine gute Schokoalternative! Trockenpflaumen schmecken mir eigentlich nicht.

Zitat von Applepie:
Ich würde mal versuchen dein ganzes Essen zu tracken. Du musst dabei nicht alle Mikronährstoffe und Spurenelemente aufschreiben. Da geht es in erster Linie darum, dir aufzuzeigen was du eigentlich alles isst. Da kommt über den Tag nämlich sehr viel zusammen was man so gar nicht erwarten würde. Du brauchst mal einen groben Überblick, wie viele Kalorien du zu dir nimmst. Das würde ich dann als Ausgangspunkt nehmen.
Dann schaust du was du weglassen oder ersetzen kannst. Wo gibt es bessere Alternativen und was kannst du noch alles machen.

Wenn dann rauskommt, du hast einen Kalorienüberschuss, musst du den Überschuss abbauen und in ein Defizit kommen. Wie du das dann machst, bleibt dir überlassen. Im Grunde hast du 2 Möglichkeiten: weniger Kalorien zu dir nehmen oder mehr verbrauchen.
Weniger zu dir nehmen: du isst nicht über deine Kaloriengrenze hinaus. Zur Berechnung deines Umsatzes gibts recht gute Seiten im Internet wo man auch seinen ganzen Lebensstil eintragen kann.
Mehr verbrauchen: du steigerst deinen Umsatz mit Bewegung und Sport.

Wenn man ein Kaloriendefizit hat, wird man abnehmen, das ist fix. Man muss dabei nur darauf achten, seinen Umsatz nicht stetig nach unten zu verlagern weil sonst klappt es mit einem leichten Defizit nicht mehr bzw. ist man dann an einem Punkt, wo man nur mehr hungert.

Am Anfang wird es wahrscheinlich schwer kleinere Portionen zu essen bzw. eben insgesamt weniger Kalorien zu dir zu nehmen. Da gibts dann aber auch Möglichkeiten, die nicht so schnell ein Hungergefühl aufkommen lassen. Ich würde nicht Dinge ganz weglassen, irgendwann kommt dann nur der Heißhunger auf genau diese Sachen. Man muss sich bewusst sein was man isst und auch was es dann heißt. Wenn du mal Reis oder Nudeln isst, ist das nicht schlimm wenn du die Energie (Kohlenhydrate) dann beim Sport brauchst. Weißt du aber, heute wirst du dich nicht mehr bewegen und nur vorm TV sitzen, macht es auch ein Salat.


also meinst du mit tracken auch mal ein ernährungstagebuch oder eher die kalorien? was wäre denn dann ein angemessenes defizit? also wenn ich es richtig verstanden habe, darf das nicht zu groß sein? und bei der ernährung: ich gehöre zu der fraktion, die reis und nudeln nicht als bedrohung sieht, sollte ich die ansicht ändern? bei mir ist es, glaube ich, dass ich einfach zu große portionen esse und mir auch zwischendurch aus langeweile ein belegtes brot oder ein stück kuchen reinpfeiffe. abends vor dem fernseher greife ich gern zu chips und schokokeksen. vielleicht das mal weglassen. manchmal reicht mir echt ein salat zum mittagessen, aber an manchen tagen werde ich einfach nicht satt davon und dann gehe ich erst wieder zum naschkasten. wäre dann vielleicht mal ein anfang, ab und zu sport zu machen, damit der verbrauch ein wenig angeregt wird.

12.07.2022 12:15 • #11


Ginger

Ginger

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- genau, Sport ist natürlich niemals verkehrt, für Körper und Psyche! :D Und kann natürlich auch super beim Abnehmen helfen, keine Frage. Aber es ist eben nicht so, dass man allein von Sport abnimmt. Das Wichtigste ist und bleibt die richtige Ernährung!

- Verbote sind wirklich schlecht - wie man an deinem Beispiel sieht (ganze Tafel Schoki essen).
Es ist total ok, mal ein bisschen Schokolade zu essen, oder auch mal Fast Food - so lange man es nicht übertreibt.

- Oha! Datteln mit Mandelmus! Das ist auf jeden Fall sehr sehr lecker, keine Frage. Und es ist definitiv eine Alternative zu anderen (hoch verarbeiteten) Süßigkeiten. ABER das haut halt ordentlich rein an Fett und Kohlenhydraten! Wäre aber auch wieder total ok, wenn du davon nur ein oder zwei Stück ist, nicht mehr!

- Ganz wichtig, um es mal klarzustellen: weder Fette noch Kohlenhydrate sind schlecht oder böse. Und sie sollten auch niemals aus der Ernährung verbannt werden, auch wenn man abnehmen möchte! Sie sind nämlich wichtig! In Maßen!
Allein Dein Gehirn benötig pro Tag ca. 80 - 100 g Kohlenhydrate, um zu funktionieren. :wink:

- es kommt halt immer auf die Menge an, und auf die Art!
Ich kann es jetzt nicht so gut auf die Schnelle hier erklären, aber vielleicht möchtest du mal hier nachlesen, da ist es ganz gut erklärt, welche Arten von Kohlenhydraten es gibt. Es gibt nämlich verschieden. Vielleicht hast du schon mal von "leicht verwertbaren" gehört?!
https://www.lowcarbrezepte.org/ernaehrung/kohlenhydrate-wo-liegen-die-unterschiede.html

- im Internet gibt es ausserdem viele Rechner, mit denen du deinen Grundumsatz und deinen täglichen Kalorienbedarf errechnen kannst. Das ist zwar auch eher grob, weil viele Faktoren eine Rolle spielen, aber trotzdem vielleicht hilfreich.
https://www.foodspring.de/kalorienrechner

- so, wie du dein Essverhalten beschreibsrt, ist es wirklicht nicht so optimal (naschen, oft Hunger etc.). Da solltest du wirklich schauen, dass du einen für dich gut umsetzbaren Rhythmus reinbekommst. Also feste Zeiten, feste Gewohnheiten usw. Meal Prep, also Vorbereiten / Vorkochen ist super für sowas! So gerät man nicht so schnell in die Falle "Was esse ich jetzt, ich hab jetzt sofort Hunger, ich nehm mir ein Fertigprodukt, das geht am schnellsten". Plan deine Woche, koche vor, bereite vor, das hiflt wirklich!

Und schau, dass du bei jeder Mahlzeit wirklich eine Sättigungsbeilage hast. Sehr gut geeignet sind Proteine, zum Beispiel aus Hülsenfrüchten. Die machen ordentlich satt, sind super gesund und sind auch gut für deinen Blutzuckerspiegel. Ausserdem sind Proteine richtig wichtig, wenn du abnehmen willst.

....ach, ich kann mir vorstellen, dass das alles erschlagend wirkt! Klingt bestimmt erstmal alles super kompliziert, aber eigentlich ist es das gar nicht, wenn man sich ein bisschen mit dem Thema beschäftigt und auch kleine Veränderungen können schon Großes bewirken! Man sollte auch keine Wissenschaft draus machen. :wink: Wenn du meinst, du schaffst es nicht allein, würde ich dir wirklich empfehlen, eine Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen. Es ist meines Wissens nach sogar so, dass du sie von der Krankenkasse bezahlt bekommst, wenn dein BMI sehr hoch ist (die genaue Zahl weiß ich jetzt leider nicht, aber da könntest du dich schlau machen). Vielleicht hilft dir das, wenn du jemanden an deiner Seite hast. :D

12.07.2022 15:47 • #12


Rockerin66

Rockerin66

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Zitat von Applepie:
Hat schon mal jemand die Nudeln aus Konjakwurzel probiert? Finde die auch gut wenn man weiß wie man sie zubereiten soll. Haben auch viel weniger Kalorien als normale Nudeln und sättigen auch sehr.


Hallihallo allerseitz,

ich habe mir schon mal Konjaknudeln beim Asialaden meines geringsten Mißtrauens ;-) gekauft und auch gegessen, aber nicht regelmäßig. Sie schmecken halt selbst nach gar nichts und brauchen eine würzige Soße, die dann möglichst nicht zuviele Kalorien enthalten sollte. Ich habe einfach etwas Chilipaste und dazu Tomatenmark genommen - MIR schmeckte das auch so!

Ich habe auch schonmal Konjaknudeln selbst gemacht, nach einem Shirataki-Rezept auf Chefk... von rotemarie. Auf Youtube gibt es zu diesem Thema eine sehr anschauliche Anleitung von Steffi kocht ein. Steffi hat eine besondere Presse für die Nudeln, es geht aber auch mit einer Kartoffelpresse. Meine Shirataki sahen nur nicht ganz so schön aus xD.

Ich habe den Eindruck, daß Shirataki einen wirklich sehr füllen! Wenn man das nicht gewohnt ist, führt das schon mal zu leichtem Unwohlsein, wenn man großen Hunger hat und sich eine große Portion davon gönnt. Man sollte sie wirklich nach Empfehlung essen, langsam außerdem, mit ordentlich kalorienarmer Soße - und vorher ein Glas Wasser trinken. Auch dazu sollte man immer etwas trinken, da Konjak wirklich extrem viel Wasser zieht. Man muß auch gut kauen, und nicht alle mögen das Mundgefühl. Aber ich finde es - zumindest interessant. :-) (Ich glaube übrigens, Japaner würden sie eher nicht einfach so mit Soße essen, sondern eher als Zusatz zu suppigen Gerichten? Denen geht es da auch weniger um die Kalorienfreiheit als vielmehr um sensorische Vielfalt.)

Hoffentlich hilft das ein wenig!

Liebe Grüße,

Eure Rockerin66

18.07.2022 12:27 • x 1 #13


Applepie

Applepie

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Zitat von strawberrysmoothie:
also meinst du mit tracken auch mal ein ernährungstagebuch oder eher die kalorien? was wäre denn dann ein angemessenes defizit? also wenn ich es richtig verstanden habe, darf das nicht zu groß sein? und bei der ernährung: ich gehöre zu der fraktion, die reis und nudeln nicht als bedrohung sieht, sollte ich die ansicht ändern? bei mir ist es, glaube ich, dass ich einfach zu große portionen esse und mir auch zwischendurch aus langeweile ein belegtes brot oder ein stück kuchen reinpfeiffe. abends vor dem fernseher greife ich gern zu chips und schokokeksen. vielleicht das mal weglassen. manchmal reicht mir echt ein salat zum mittagessen, aber an manchen tagen werde ich einfach nicht satt davon und dann gehe ich erst wieder zum naschkasten. wäre dann vielleicht mal ein anfang, ab und zu sport zu machen, damit der verbrauch ein wenig angeregt wird.


Schreib dir auf, was du so isst und wie viel davon. Dann kannst du dich hinsetzen und auch die jeweiligen Kalorien ausrechnen. So siehst du was du isst, dir wird gezeigt wie viele Kalorien das dann wirklich sind und du lernst auch dazu.
Defizit würde ich so bei 200-300 kcal ansetzen. Je mehr du da reduzierst, desto mehr Hunger wirst du bekommen.
Die Ansicht musst du nicht ändern, du musst nur verstehen, für was Reis und Nudeln gut sind. Eine kleine Menge hat da viel Energie. Wenn du die Energie verbrauchst, ist alles ok. Aber wenn du an dem Tag keinen Sport machst, solltest du dir überlegen ob es an diesem Tag nicht auch ein Salat macht. Machst du Sport, kann man ruhig auch genug Energie zu sich nehmen, dann verbraucht man die Energie ja eh.
Dafür gibts aber Möglichkeiten um das zu reduzieren. Viel Wasser trinken, einen Salat zu jeder Mahlzeit, Flohsamen ins Joghurt oder mit Wasser trinken, mit Gluco 3.0 erreicht man dasselbe, es sollte auch besser werden wenn du dir vor Augen führst was du isst (deshalb aufschrieben) und dann bessere Alternativen suchst.
Je mehr Wissen du über die Ernährung bekommst, desto einfacher wird es. Für den Anfang brauchst du es nicht zu kompliziert machen.

Zitat von Ginger:
....ach, ich kann mir vorstellen, dass das alles erschlagend wirkt! Klingt bestimmt erstmal alles super kompliziert, aber eigentlich ist es das gar nicht, wenn man sich ein bisschen mit dem Thema beschäftigt und auch kleine Veränderungen können schon Großes bewirken!


Es ist nicht kompliziert! Kompliziert wird es dann wirklich erst nur wenn man seinen Körperfettanteil auf ein nicht gesunde Menge reduzieren will oder gewisse Makronährstoffe braucht damit die Muskeln noch mehr hervorkommen. Bis zu den Zeitpunkt ist es aber noch weit bis man sich da Gedanken machen müsste und das ist auch nicht das Ziel.

Zitat von Rockerin66:
Man muß auch gut kauen, und nicht alle mögen das Mundgefühl. Aber ich finde es - zumindest interessant.


Es ist schon eine Umstellung. 1:1 Ersatz für Nudeln oder Reis ist es jetzt nicht aber man kann es definitiv essen. Mache mir gerne eine Pfanne mit Gemüse und Hühnerbrust - da gebe ich dann Shiratakinudeln rein. Besser als mit Reis was jetzt die Kalorien betrifft. Aber hin und wieder mach ich es auch mit normalen Reis.

Vor 1 Stunde • #14



Hallo strawberrysmoothie,

x 4#14









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