|
|
|
Fiberglasnägel Anleitung - Fiberglas Fingernägel
|
 |

|
|
|
|
|
Marie

|
| 15.10.2006, 16:23 Fiberglasnägel Anleitung |
|
|
Hallo Ihr,
folgendes habe ich beim surfen im Netz gefunden, da dachte ich mir, das teile ich mit euch. Hier ist genau beschrieben, wie Ihr Fiberglasnägel selbst machen könnt!
Also:
1.Fiberglas Modellage eignet sich besonders zur Verstärkung oder Reparatur von Naturnägeln oder verlängerten Fingernägeln.
2. Evtl. Nagellackrückstände müssen entfernt werden. Die Oberfläche des Naturnagels mit einer feinen Feile oder Buffer vorsichtig und gleichmäßig anfeilen.
3. Die Naturnägel müssen gründlich mit Cleaner (Entfetter) entfettet bzw. gereinigt werden. Nur dann erhalten Sie eine optimale Haltbarkeit der Nägel. Danach dürfen die Nägel nicht mehr mit den Fingern berührt werden.
4. Anschließend wird der komplette Nagel mit einer dünnen Schicht Fiberglaskleber versehen. Den Kleber antrocknen lassen. Danach wird der Fiberglasaktivator mit einem Abstand von ca. 25 cm kurz auf den Nagel gesprüht.
5. Sie suchen das Fiberglasgewebe anhand der Nagelgrösse aus. Bei nicht vorgeschnittenem Fiberglas schneiden Sie sich mit einer Fiberglasschere einen passenden Streifen in Nagelgrösse zu.
6. Das Fiberglasgewebe (selbstklebend) wird mit einem Rosenholzstäbchen auf den Nagel gesetzt. !!! Nicht die Nagelhaut bearbeiten!!!
7. Die Gewebematte mit einem Rosenholzstäbchen gleichmäßig auf den Nagel andrücken und evtl. mit einer Fiberglasschere nochmals in Form schneiden, anpassen und kürzen.
8. Das auf die Nägel applizierte Gewebe mit einer weiteren dünnen Schicht Spezial-, Fiberglas-Kleber durchtränken und antrocknen lassen. Fiberglasaktivator beschleunigt den Trocknungsvorgang.
9. Stabilität erhalten Sie nun durch eine Schicht Fibelglasgel. Dieses Gel gleichmäßig auf die Nägel auftragen und antrocknen lassen. Achten Sie darauf, dass Sie nicht auf der Nagelhaut arbeiten. Fiberglasaktivator beschleunigt den Trocknungsvorgang.
10. Zur Formung und Oberflächenkorrektur arbeiten Sie mit einer feinkörnigen Feile oder Schleifblock (Buffer). Für optimalen Hochglanz können Sie auch eine Polierfeile einsetzen. Bitte benutzen Sie feinkörnige Feilen und setzen Sie keine grobkörnigen Feilen ein. Achten Sie ausserdem darauf, dass Sie für natürliches Aussehen der Nagelspitzen diese nicht zu dick lassen sondern die Oberfläche an den Nagelspitzen flachfeilen.
11. Ein optimales Pflegeergebniss erzielen Sie, wenn Sie anschließend Nagelöl (z.B. Lemon) in die Nagelhaut einmassieren.
12. Selbstverständlich können Sie Ihre Nägel bei Bedarf wie gewohnt lackieren.
Diese Anleitung kann leider keine Nail Design Ausbildung ersetzen - auf eigene Gefahr!!!
grüße eure Marie
| |
|
|
 |
Anzeigen
|
|
|
|
 |
Traumangela

|
| 11.08.2007, 22:07 |
|
|
Hallo,
ganz so einfach ist eine reine Fiberglasmodellage nicht, denn mit nur einer Schicht Kleber hält das ganze nicht wenn man dann noch mit fiberglasgel drübergeht, hat das mit einer reinen Fiberglasmodellage nichts mehr zu tun.
Es wird mit mindestens 3 Schichten gearbeitet.
LG
| |
|
|
 |
Traumangela

|
| 03.09.2007, 20:56 Reine Fiberglasmodellage |
|
|
Hallo,
mit Fiberglas hat man vielerlei Möglichkeiten, man kann es zum kitten von Brüchen verwenden, als zusätzlicher Stabilisator oder man kann eine komplette Modellage damit arbeiten, sowohl auf Schablone, als auch auf Tips oder nur die Naturnägel damit verstärken.
Hier eine kleine Anleitung für eine reine Fiberglasmodellage damit man nichts vom Gewebe durch sieht:
Wichtig: die Seide auf keinen Fall mit der Hand berühren und es muss absolut fett und staubfrei gearbeitet werden!!! (Schutzhandschuhe und Pinzette zum Abziehen von der Trägerfolie)
Die Fiberglasmodellage unterscheidet sich von der Gel-Modellage ab dem
Moment wo sie den Übergang vom Tip zum Naturnagel glatt gefeilt haben.
Nun nehmen sie ihr Fiberglas und schneiden es sich so breit, wie der jeweilige zu bearbeitende Nagel ist.
Schrägen sie mit der Schere die hinteren Ecken des Fiberglases so ab, dass dieses gut in die Biegung des Möndchens angepasst werden kann.
Nun ziehen sie mit der Pinzette das Fiberglas von der Folie ab und legen es so, dass sie noch ½ Millimeter Abstand zur Nagelhaut haben.
Das selbstklebende Fiberglas wird mit der Pinzette auf der Nagelplatte
angedrückt. Eventuell überstehendes Gewebe an der Nagelspitze kann nun mit der Schere entfernt werden.
Wenn sie nun den ersten Nagel fertig haben, verfahren sie mit den anderen Nägeln ebenso.
Nun geben sie in die Mitte des Nagels einen Tropfen Kleber und verteilen ihn mit dem Pinsel (Streichaktivator) über den gesamten Nagel.(Durch den Kleber wird das Fiberglas durchscheinend). Hierbei ist streng darauf zu achten, dass weder der Pinsel noch der Kleber die Haut berühren.
Haben sie alle Nägel mit Kleber versehen, geben sie auf die erste Hand noch eine Schicht Kleber und wiederholen sie dies anschließend bei der anderen Hand.
Wurde insgesamt 3 x Kleber auf jeden Nagel gegeben, nehmen sie die Feile (weiche Körnung) und feilen bei allen Nägeln die Seiten (Nagelpfalz) matt.
Anschließend wird die Nagelplatte nur mit dem Buffer geglättet und nicht
gefeilt, ansonsten könnte die Seide wieder hervor treten.
Zum Abschluss werden alle Nägel mit einer Polierfeile auf Hochglanz poliert.
Polieren sie wie auf der Polierfeile nummeriert.
Wenn diese 3 Stufen poliert wurden und der Nagel glänzt dann ist ihre
Fiberglasmodellage fertig.
Liebe Grüsse
| |
|
|
 |
Marie

|
| 17.10.2007, 21:11 |
|
|
| Traumangela hat Folgendes geschrieben: | Hallo,
ganz so einfach ist eine reine Fiberglasmodellage nicht, denn mit nur einer Schicht Kleber hält das ganze nicht wenn man dann noch mit fiberglasgel drübergeht, hat das mit einer reinen Fiberglasmodellage nichts mehr zu tun.
Es wird mit mindestens 3 Schichten gearbeitet.
LG |
Danke für diese Auskunft!
| |
|
|
 |
Nageltussi


273 39 Weilerswist
|
| 17.10.2007, 21:23 |
|
|
Ich danke dir Marie,mit Fiberglas habe ich bisher überhaupt nicht gearbeitet.
Zum kitten von Rissen habe ich mir jetzt mal selbstklebende Seidenstreifen bestellt,konnte sie aber noch nicht einsetzen......
| |
|
|
 |
florian

311 30
|
| 28.12.2007, 18:47 |
|
|
Was ist besser zur Nagelreparatur oder Nagelverstärkung mittels Gewebe.
Seide oder Fiberglasgewebe ?
Im Moment lege ich Fiberglasgewebe in Fibergel zur Reparatur und Verstärkung.
Sollte ich lieber Seide nehmen ?
Wer arbeitet soviel mit diesen Materialien das er hier kompetente Auskunft geben kann ?
LG Kerstin
| |
|
|
 |
Traumangela

|
| 28.12.2007, 19:45 |
|
|
Ich arbeite sehr viel mit Fiberglas, allerdings mehr komplette Modellagen als zur Reparatur.
Der Unterschied zwischen Fiberglas und Seide, liegt am Material und in der Struktur.
Seide ist ein Naturprodukt und ist feiner in der Struktur.
Fiberglas ist Glasfaser, ist wesentlich gröber in der Struktur und hat daher wesentlich mehr Stabilität.
Beide Materialien niemals mit den nackten Fingern berühren, durch Fettanhaftung wird das Material nicht mehr transparent und hat dadurch weniger Anhaftung für das nachfolgende Material (Gel / Acryl) und bildet daher wiederum eine Schwachstelle der Modellage.
Liebe Grüsse
| |
|
|
 |
florian

311 30
|
| 29.12.2007, 08:56 |
|
|
Fiberglas ist Glasfaser, ist wesentlich gröber in der Struktur und hat daher wesentlich mehr Stabilität.
...... Aha, genau das wollte ich wissen.
Also nehme ich besser immer Fiberglas.
Habe mir auch überlegt, in Zukunft bei extrem flachen Nagelbetten, wo zudem auch noch die freien Nagelenden in die Höhe wachsen (hoffe ihr versteht was ich meine ) in die Mitte des Nagels längs einen Streifen Fiberglas erst einmal zu legen in die erste Gelschicht, um die C-kurve vorzubereiten und die nicht nur mit extrem viel Gel aufzuarbeiten.
Was haltet ihr davon ?
LG Kerstin
| |
|
|
 |
Traumangela

|
| 29.12.2007, 18:44 |
|
|
Hallo Kerstin,
abgesehen davon, dass ich diese Kundin erstmal zu einem Arzt schicken würde, weil Hohlnägel immer eine innere Ursache haben und diese behoben werden muss, kannst Du das mit der Fiberglas-einlage machen, aber mach einen Kreuzverbund, längs einen Streifen und darüber in der nächsten Schicht einen Streifen quer drüber, dadurch bekommt der Aufbau eine bessere Struktur.
Liebe Grüsse
| |
|
|
 |
florian

311 30
|
| 29.12.2007, 20:03 |
|
|
Also bis auf die Form sahen die Nägel sehr gesund aus.
Aber die Kundin hat es mit der Schilddrüse,Unterfunktion, vieleicht hat es was damit zu tun.
Hm... überkreuz geklebt habe ich jetz nicht. Danke für den Tip, mach ich beim nächsten mal.
LG Kerstin
| |
|
|
 |
Voodoomaus


70 2 1 Neuwied
|
| 30.12.2007, 14:56 |
|
|
Sagt, mal:
Kann man den Fieberglaskleber auch zum Tip kleben verwenden???
(Man findet ja in den wenigsten Artikeln eine umfassende Produktbeschreibung, was ich sehr schade finde.Besonders wenns für einen neu ist).
Ich frage deshalb, weil der normale Tipkleber ist ja doch wasserlöslich (auch wenn die Hersteller was anderes sagen)
Habs schon ein paar mal erlebt, das eine Kundin reklamierte, weil ein Nagel abgebrochen war.. und dann kam sie, und es fehlte wirklich nur der Tip: da wo er geklebt war (an der Spitze, nehme generell die Tips mit kurzer Klebefläche) war alles ab, das Gel dahinter Bombenfest. Und ich habe schon viele Kleber ausprobiert.. Jedesmal das gleiche..
Arbeite zwar vorwiegend mit Schablone, aber habe tatsächlich ein paar Tip-liebhaber, die ich nicht davon weg bekomme die wollen alle 3 bis 4 Monate ne Neuanlage mit TIPS
also kann ich den Resinkleber dafür nehmen? oder härtet der NUR mit dem Aktivator aus? (geht bei Tips ja dann schlecht).
Ist der Wasserfest???
Bei meinen Wassernixen kleb ich die Tips schon mit Acryl, damits hält
| |
|
|
 |
florian

311 30
|
| 30.12.2007, 16:13 |
|
|
soweit mir bekannt ist kann man die Tips auch mit Fiberglaskleber ankleben.
Aber ob der wasserlöslich ist ? ich glaube nicht....
Ich klebe Tips mit normalem Tipkleber und hatte noch bei keiner Kundin Probleme damit. Komisch bei dir.....
Übrigens lege ich Fiberglasgewebe nur in Fiberglasgel ..arbeite also nicht mit solchen entsprechendem Kleber.
LG Kerstin
| |
|
|
 |
Voodoomaus


70 2 1 Neuwied
|
| 30.12.2007, 22:49 |
|
|
| naja das mit dem lösen ist auch nicht bei allen.. nur bei den Wassernixen und Putzteufeln.
| |
|
|
 |
angela54

|
| 31.12.2007, 22:34 |
|
|
Solange die Kundin ihre Finger nicht in Aceton oder anderen scharfen , extrem fettlösenden Flüssigkeiten badet oder damit rumhantiert, passiert wenig wenn Du mit Resin die Tips klebt.
Den Aktivator brauchst Du nicht unbedingt, dieser dient nur der Beschleunigung bei der Aushärtung. Wenn Du dem Kleber 5 bis 10 Minuten Zeit gibst zum trocknen funktioniert das ohne diesen Aktivator.
Aber aufpassen, es gibt 2 versichiedene Viskositäten beim Resin, ein sehr dünnflüssiges und ein gelartiges. Es passiert verdammt leicht, dass davon etwas in die Ränder läuft und dann sind Ablösungen genauso vorprogrammiert wie beim normalen Tipkleber.
Dünnflüssiges Resin bedarf auch kaum einer Naturnagelvorbereitung, das kann man auf dem ungebufferten Nagel anwenden, dagegen beim dickflüssigen Resin muss man den Nagel genauso pingelig vorbereiten wie bei einer normalen Modellage.
Das Du Probleme hast mit Tipklebern, dass die den Tip wieder ablösen, liegt vermutlich an einer nicht optimierten transparentblendung des Tips beim angleichen an den Naturnagel. Vermutlich sind noch Tipreste vorhanden oder Kleber ist in den Rand gelaufen und zieht von dort aus Feuchtigkeit und hebelt den Tip dadurch ab.................plötzlich schwammen meine Nägel neben mir !
Liebe Grüsse
| |
|
|
 |
Voodoomaus


70 2 1 Neuwied
|
| 31.12.2007, 23:32 |
|
|
Danke ,
also tranzparent gefeilt sind die Tips schon richtig.. wenn ich da noch etwas mehr weg nehmen würde, fällt der Tip wieder ab
Werde mir den Link aber durch lesen.. vielleicht steckt da doch ein Fehler..
eine Kundin (ist ne Saison-Kundin) die arbeitet in ner Eisdiele als Kellnerin..bei der ist IMMER der rechte Zeigefinger ab.
Bei JEDEM Refill fehlt der rechte Zeigefinger... hab bei der schon alles durch, Tips mit Kleber, dann Tips mit Acryl, schablone Gel, Schablone Acryl..
Immer ist der wieder ab.. bekomm noch die Kriese.. die anderen hab ich soweit "erzogen" bekommen, das sie endlich vor der Modellage das putzen, baden usw, sowie das ölen und cremen sein lassen.
habe aber dennoch 2 Damen,bei denen geht oft ein Tip flöten.. meist nur Zeigefinger oder Daumen.
| |
|
|
 |
Traumangela

|
| 31.12.2007, 23:52 |
|
|
Hast Du schon mal Acryl ins Haftgel gemischt, hat bei einigen meiner Pritschelkunden Wunder gewirkt.
Die Kunst des Tip blendens besteht darin, dass wirklich der komplette Tip der auf der Klebefläche ist entfernt werden muss, solang da noch auch nur ein Hauch von Tip ist, besteht immer die Gefahr das es sich liftet oder auch sogenannte Taschenliftings entstehen. Man kann den Kleber gar nicht vorsichtig genug auftragen bzw. man achtet nicht immer drauf, wenn dieser in den Rand läuft, der Kleber trocknet und zieht die Feuchtigkeit an wie ein Magnet und dann kanns passieren, das sich genau dieser Teil ablöst.
Liebe Grüsse
| |
|
|
 |
Voodoomaus


70 2 1 Neuwied
|
| 01.01.2008, 02:19 |
|
|
Danke werdebeim nächstenTip kleben mal vermehrt drauf achten und mich selber beobachten.
Das mit dem Acrylpulver ins Haftgel hab ich so noch nicht versucht.
also einfach dünn aufstreichen und das Pulver drüber streuen? (nehme das Cream Peach von ABC und das Unguis Grundiergel)je nach Kundin
| |
|
|
 |
florian

311 30
|
| 01.01.2008, 14:29 |
|
|
Also ich mische immer etwas Pulver in etwas Gel auf einer kleinen Mischpalette an. So zwei teile Gel und ein Teil Pulver.
Aber noch mal zu dem Tip blenden.......
Ich blende die Tips immer nur an der Klebekante. das heitß die Kante feile ich so glatt das kein Übergang vom Naturnagel zu sehen ist.
Den Rest der von Tip auf dem Nagelende klebt den raue ich nur auf.
Dachte so muß das gemacht werden.
Wenn ich die ganze Klebefläche wegfeile wie soll den da der Tip noch auf dem Nagel halten. Oder hab ich jetzt was falsch verstanden.......?
Habe auch nie Probleme damit das den Kundinnen der Tip abgeht, also muß ich es doch auch richtig machen. ? !
Lg Kerstin
| |
|
|
 |
Trici


301 20 2 Hannover
|
| 05.03.2008, 23:50 |
|
|
Hallo,
ich muss mal an dieser Stelle ganz, ganz herzlichen lieben Dank für diesen tollen Thread sagen...
Hab' heute nämlich das erste mal ein bißchen Fiberglass zur Verstärkung benutzt (mit Handschuhen und Pinzette @). Es war für mich nicht so ganz einfach und ich hab' auch nicht wirklich gedacht, dass etwas brauchbares rauskommt. Die Freude war umso größer als das Fiberglass beim Auftragen vom Haftgel unsichtbar wurde...
Lieber Gruß
Trici
| |
|
|
 |
mincki


386 45 4 Berlin
|
| 21.05.2008, 17:49 |
|
|
Auch von mir erst mal ein großes Dankeschön, dass es diesen tollen Thread gibt.
Nun habe ich auch eine Frage, die nicht ganz genau in die Richtung Fiberglas geht.
Falls ich also in der falschen Rubrik bin, bitte verschieben.
Also, ich habe schon des öfteren gelesen, dass man auch anstelle von Fiberglas das Papier von einem Teebeutel nehmen kann.
Wenn ich nun weder Fiberglaskleber noch Fiberglas o.ä. habe, wie würde ich dann das Papier vom Teebeutel in meiner Modellage einarbeiten?
Danke schon mal im Voraus.
Tschüss
Sabine
| |
|
|
 |
Traumangela

|
| 21.05.2008, 20:14 |
|
|
Hallo Sabine,
Deine Frage gehört mehr oder weniger schon in diesen Bereich aber genauso auch zu Reparaturen.
Ob Du nun ne Lage von einem Tempo nimmst oder das Flies von einem Teebeutel, beides wird ganz normal in Gel eingearbeitet, am Besten direkt auf eine Schwitzschicht, sanft andrücken damit es nicht zerreisst und ne Gelschicht drauf.
Ist aber lange nicht so stabil wie Seide oder Fiberglasgewebe.
..............und diese Methode sollte ja eigentlich einer zusätzlichen Verstärkung dienen..........
Liebe Grüsse
| |
|
|
 |
mincki


386 45 4 Berlin
|
| 21.05.2008, 21:26 |
|
|
Hallo ,
danke für die schnelle Antwort.
Ich musste nämlich heute einen eingerissenen Nagel bei mir erneuern und dabei fiel mir ein, dass ich mal von dieser Methode zur Verstärkung gelesen hatte.
Leider wollte bei mir weder das Papier vom Teebeutel noch ein Streifen Rigipsbinde (ist ja auch aus Fieberglas) nicht haften.
Ich hatte zuerst versucht, den Streifen ins feuchte Haftgel einzubetten, aber er wollte einfach nicht kleben.
Dann hatte ich versucht, ihn ins feuchte Aufbaugel einzulegen, klappte auch nicht. Sogar als ich den Streifen unter der UV Lampe noch mit einer Pinzette festdrückte, klebte er lediglich an der Pinzette.
Bisher habe ich immer gelesen, dass es so einfach sein soll.
Was habe ich falsch gemacht???
Tschüss
Sabine
| |
|
|
 |
Traumangela

|
| 21.05.2008, 21:30 |
|
|
Du musst den Streifen direkt auf die Haftschicht legen und darauf gleich ne weitere Schicht Gel.
oder
Folientechnik anwenden: den Nagel mit dem in die Schwitzschicht eingelegten Streifen mit Frischhaltefolie streng umwickeln und aushärten.
Liebe Grüsse
| |
|
|
 |
mincki


386 45 4 Berlin
|
| 21.05.2008, 21:36 |
|
|
Die Variante mit dem Haftgel und dann den Streifen, anschließend das Aufbaugel hatte ich auch schon versucht.
Da blieb der Streifen an dem Pinsel mit dem Gel hängen.
Wie kann man sich nur so doof anstellen???
Bei anderen geht es doch so einfach.
Ich nix verstehen!
Sollte ich noch mal einen Nagel zu flicken habe, werde ich wohl als letzten Ausweg die Anwendung mit der Folie versuchen.
Aber normal ist das nicht bei mir, oder???
Tschüss
Sabine
| |
|
|
 |
Traumangela

|
| 21.05.2008, 21:42 |
|
|
Schwebend arbeiten, vielleicht ist das des Rätsels Lösung !
Ich habs zwar nur 1 x gemacht mit Tempo weil ich nichts anderes zur Hand hatte und weils privat war, aber das hat ganz normal funktioniert.
Ein wenig mit dem Spotti reindrücken in die Schwitzschicht, dann nochmal Gel drauf und ab in die Röhre und hinterher in Form feilen weils sonst zu dick wird.
Liebe Grüsse
| |
|
|
 |
|
|
|
| Anzeigen |

|
|
|
|
|
|