Hornhaut entfernen an den Füßen

So wird´s gemacht!

Anleitung zum entfernen der Hornhaut

Hornhaut schützt uns an den entsprechenden Stellen vor Reibung und Druck, wird aber trotz dieser Schutzfunktion fast immer als störend und unästhetisch angesehen. Aus diesem Grund versucht man meist, sie zu entfernen, obwohl Hornhaut keinesfalls ein Anzeichen von mangelnder Hygiene, sondern eher von starker Beanspruchung ist. Auch spielt der Zustand der Haut eine Rolle: manche Menschen sind anfälliger, andere weniger. An den Füßen kommt Hornhaut sehr oft vor, wobei die Fersen und Fußballen am häufigsten betroffen sind. Entfernt man die Hornhaut nicht, kann es zu schmerzhaften Hühneraugen oder Entzündungen kommen.

Ursachen für Hornhaut an den Füßen

Wie beschrieben liegt die Ursache für Hornhaut an regelmäßiger Beanspruchung. An den Füßen kann das falsche Schuhwerk die Hornhautbildung begünstigen. Deshalb sollte man wenn möglich auf zu enge, zu spitze, schlecht sitzende, zu harte oder zu hohe Schuhe verzichten. Auch eine Fußfehlstellung, ein falscher Gang oder Übergewicht können zu Hornhaut führen. Trockene Haut ist ebenfalls ein Risikofaktor. Auf der Fußunterseite befinden sich keine Talgdrüsen, so dass die Haut hier besonders schnell austrocknen und rissig werden kann. Regelmäßiges Eincremen ist deshalb ratsam.

Wie lässt sich die Hornhaut am besten entfernen?

Zur Entfernung der Hornhaut gibt es mehrere Möglichkeiten, so dass man eventuell etwas probieren muss, um für sich die passende Methode zu finden. Grundsätzlich ist es auch abhängig von der Stärke der Hornhaut. Bei einer einfachen, eher dünnen Schicht reicht meist schon ein regelmäßiges Abrubbeln mit einem Bimsstein oder einem nicht zu groben Hornhautraspel aus. Der Vorteil liegt darin, dass eine Verletzungsgefahr nahezu ausgeschlossen ist und auch etwas empfindlichere Stellen gut behandelt werden können. Die Haut sollte vor der Behandlung etwas aufgeweicht sein, zum Beispiel nach dem Duschen oder Baden; alternativ kann man ein Fußbad oder Peeling machen.

Ein richtiger Hornhauthobel ist eine Art Messer, womit vor allem stärkerer und dickerer Hornhaut zu Leibe gerückt werden kann. Allerdings kann es bei falscher und unvorsichtiger Handhabung schnell zu Verletzungen kommen, da die Klinge sehr scharf ist. Auch hier sollte die Haut etwas feucht sein. Gerade bei dickerer Haut sind zunächst kaum Veränderungen sichtbar, da man nicht gleich alle auf ein Mal Hornhaut entfernen kann. Es kann also durchaus ein paar Behandlungen dauern, bis sich Fortschritte zeigen.

Leichter und sicherer ist da der Einsatz eines elektrischen Hornhautentferners. Auch hier besteht kaum die Gefahr, dass man sich verletzt oder zu viel Haut entfernt, da qualitativ gute Geräte einen integrierten Schutzmechanismus haben. Die Anwendung ist kinderleicht und nicht besonders aufwendig. Meist besitzen die Hornhautentferner eine Schleifrolle, die mit Diamantpartikeln oder Mikrogranulaten versehen ist. Durch Einschalten des Gerätes beginnt sich die Rolle zu drehen und entfernt so sicher und sanft die überschüssige Haut. Anders als bei anderen Methoden sollte hier die Haut trocken sein, so lässt sie sich leichter entfernen.

Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von speziellen Hornhautcremes. Die Inhaltsstoffe machen die betroffenen Hautstellen wieder elastischer und spenden viel Feuchtigkeit. Hierdurch erhält die Haut eine Art Schutzschicht, was ihr hilft, sich besser zu regenerieren und auf Dauer zu einem Rückgang der Hornhaut führt. Die Anwendung ist sehr schonend, dafür aber auch langwieriger. Eine tägliche Anwendung über mehrere Wochen ist ratsam. Besonders gut ist es, wenn man die Creme nach dem Baden oder Duschen aufträgt, da sie dann besser von der Haut aufgenommen werden kann. Ist nach einigen Wochen die Hornhaut größtenteils verschwunden, sollte dennoch nicht komplett auf die Creme verzichtet werden. Es reicht allerdings aus, sie dann nur noch zwei bis drei Mal pro Woche zu nutzen, um einer erneuten Hornhautbildung vorzubeugen.

Optimale Vorgehensweise und Fußpflege bei starker Hornhaut

Der erste Schritt zu schönen Füßen sollte, gerade wenn es sich um stark verhornte Fußhaut handelt, zur medizinischen Fußpflege führen. Wurden Füße jahrelang nicht richtig gepflegt, sind oftmals nicht nur die Fußsohlen und Ballen, sondern auch die Zehennägel selbst in Mitleidenschaft gezogen. Es empfiehlt sich somit die Fußsohlen als auch die Fußnägel gleichermaßen zu pflegen. [ praxisnahe Hilfestellung zur Fußpflege » https://www.fussnaegel.com/ ]

Ein Podologe erkennt nicht nur die Ursachen und die daraus resultierende Problematik, sondern kann auch sofort gegenwirken mit den oben beschriebenen Methoden. Diese sind nicht schmerzhaft, erzielen aber sofort ein sichtbares Ergebnis. Die Vorher-Nachher-Unterschiede von Nägeln und Füßen nach einer derartigen Behandlung sind immer wieder verblüffend. Wird dann noch ein schöner Nagellack aufgetragen, erkennt man die Füße nicht wieder.

Mit der einmaligen Behandlung ist es aber nicht getan. Nach einigen Tagen beginnt die Haut nämlich wieder zu verhornen. Im besten Fall empfiehlt der Podologe eine reichhaltige, speziell auf die Bedürfnisse der Füße abgestimmte Hautcreme, die nach Möglichkeit morgens und abends auf die Füße aufgetragen werden sollte. Hält man sich an diese Vorgaben, dann werden die Füße bis zum nächsten Behandlungstermin, der je nach Zustand der Füße etwa 4-6 Wochen später erfolgen sollte, im Wesentlichen schön und geschmeidig bleiben.

Hausmittel gegen Hornhaut

Zu den Hausmitteln, die man gegen Hornhaut einsetzen kann, gehören neben dem Bimsstein auch Essig (am besten Apfelessig) und Teebaumöl. Beide lassen sich als Zugabe in einem Fußbad dazu verwenden, dass sich die Hornhaut später leichter mit dem Bimsstein entfernen lässt. Ebenso kann man die betroffenen Stellen täglich damit einreiben.

Eine andere Möglichkeit ist die Behandlung mit Kamillenblüten. Man bekommt sie getrocknet in der Apotheke. Zur Behandlung gibt man etwa einen Esslöffel der Blüten in ein Leinentuch, schlägt es zu und übergießt es mit drei Esslöffeln kochendem Wasser, bis das Tuch vollständig durchtränkt ist. Nun legt man das Päckchen auf die betroffenen Stelle und drückt es gut fest. Nach einer Einwirkzeit von etwa fünfzehn Minuten entfernt man die Auflage. Dieser Vorgang sollte ein paar Tage am Stück wiederholt werden, so dass sich danach die Hornhaut leicht mit dem Bimsstein entfernen lässt.

Zur Vorbeugung von Hornhaut eignen sich besonders Hirschtalg oder Melkfett. Am besten cremt man die Füße abends vor dem Schlafengehen damit ein, so können die Wirkstoffe besonders gut einziehen.




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